DFB steht weiterhin hinter Bayerns Thomas Müller: "Er ist eine Identifikationsfigur"

Nachdem Thomas Müller nach dem Spiel gegen Bremen seinen Frust über die kurze Einsatzzeit Ausdruck verlieh, beschwichtigte Salihamidzic nun die Lage.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) erhofft sich von Bayern München eine höhere Wertschätzung für Weltmeister Thomas Müller. "Thomas ist einzigartig. Ich hoffe, dass Bayern bewusst ist, dass er eine Identifikationsfigur des Vereins ist. Ich wünsche mir, dass man sagt, er muss spielen", sagte Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff am Mittwoch während der DFB-Pressekonferenz in Stuttgart.

Müller hatte zuletzt beim Rekordmeister nur eine Reservistenrolle inne. "Ich weiß nicht genau, welche Qualitäten der Trainer sehen will. Aber meine sind scheinbar nicht hundertprozentig gefragt", hatte der Offensivspieler nach seinem Kurzeinsatz am Samstag bei Werder Bremen (2:0) in Richtung des Bayern-Trainers Carlo Ancelotti gesagt.

"Thomas ist eine feste Größe bei uns", versicherte hingegen Bierhoff. "Das ist bei solch einem Verein schon mal so und kann auch in der Nationalmannschaft vorkommen, dass man mal nicht spielt. Er ist sehr ehrgeizig und versucht, sich dennoch eine Distanz zu erhalten. Das zeichnet ihn aus. Er gibt nie auf, er treibt an. Ich bin fest davon überzeugt, dass er mit anderen beim FC Bayern das Fundament ist, das Erfolg garantiert."