DFB-Pokal: Hertha will Revanche für 1977

Die Profis von Hertha BSC wollen auch nach der zweiten Pokalrunde gegen den 1. FC Köln mit den Fans im Olympiastadion feiern

Berlin.  Erstaunlich interessante Ansetzungen für die zweite Runde im DFB-Pokal fischte die Komikerin Carolin Kebekus als "Los-Fee" aus dem Topf. So hat Hertha BSC endlich einmal Heimrecht. Der Gegner ist mit Bundes­liga-Rivale 1. FC Köln aber anspruchsvoll. Da beide Klubs in der Europa League starten, wird diese Partie wohl am Mittwoch, dem 25. Oktober, gespielt. Zweitligist 1. FC Union erhielt ein schweres Los. Das Team von Trainer Jens Keller reist zu Bayer Leverkusen. DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund erhielt mit Drittligist 1. FC Magdeburg eine knifflige Ansetzung. Den Knüller der Runde gab es zum Ende der Auslosung: So hat ­Vizemeister RB Leipzig Heimrecht gegen Meister FC Bayern.

In einer ersten Reaktion auf den 1. FC Köln nahm Hertha-Trainer Pal Dardai das notorisch kritische Berliner ­Umfeld in die Pflicht: "Wenn die ­Hertha-Fans uns im Olympiastadion zahlreich unterstützen, ist das eine schwere, aber machbare Aufgabe!"

RB Leipzig fordert Meister Bayern

Im Pokal haben die Blau-Weißen keine guten Erinnerungen an Köln. Im Viertelfinale 2002 blamierte sich Hertha gegen den damaligen Liga-Letzten Köln mit 1:2 n.V. Das Finale am 28. Mai 1977, Hertha gegen Köln, war das einzige der bisherigen Pokalhistorie, das im Wiederholungsspiel entschieden wurde. Weil es vor 54.000 Fans in Hannover 1:1 stand, wurde zwei Tage später an gleicher Stelle erneut angepfiffen. Dort verlor Hertha (mit Norbert Nigbur, Wolfgang Sidka, Erich Beer und Lorenz Horr) gegen Köln (mit Toni Schumacher, Heinz Flohe...

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