"Geht ans Eingemachte": So fahndet DFB nach Löw-Erbe

SID
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"Geht ans Eingemachte": So fahndet DFB nach Löw-Erbe
"Geht ans Eingemachte": So fahndet DFB nach Löw-Erbe

Schnellschuss ausgeschlossen: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will die Suche nach einem deutschen Nachfolger für Bundestrainer Joachim Löw mit Ruhe und Akribie angehen.

"Wir haben alle Zeit der Welt. Wir werden in aller Sorgfalt die Nachfolge sondieren", sagte Präsident Fritz Keller am Donnerstag während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Löw und Oliver Bierhoff. Der DFB-Direktor habe den Auftrag zur Nachfolgersuche erhalten.

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Löw (61) hatte am Dienstag angekündigt, sich im Anschluss an die EM nach 15 Jahren aus dem Bundestrainer-Amt zurückzuziehen. Seine Trainerkarriere soll damit allerdings noch nicht beendet sein.

"Ich war nicht vom Blitz getroffen, aber das sitzt tief", sagte Bierhoff. "Ich wäre auch überzeugt davon, dass Löw den Weg gut weitergeführt hätte."

Er werde die Sondierung gewissenhaft leiten: "Im Hinterkopf hatten wir so einen Fall immer. Jetzt geht es ans Eingemachte. Wir haben absolut keine Zeitnot. Die Entscheidung ist wichtig, aber nicht dringend. Wir haben gute deutsche Trainer hier, im Ausland und im DFB."

Wunschnachfolger Jürgen Klopp (FC Liverpool) hat bereits klar und deutlich abgewunken, ebenso Julian Nagelsmann (RB Leipzig). Als heiße Kandidaten gelten Bayern-Trainer Hansi Flick, der frühere Leipziger Coach Ralf Rangnick und U21-Trainer Stefan Kuntz.