Devisen: Eurokurs legt etwas zu - Märkte warten aber auf die EZB

dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat am Dienstag etwas zugelegt. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde in New York zuletzt mit 1,1784 US-Dollar gehandelt. Im frühen europäischen Handel war sie noch zeitweise bis auf 1,1743 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs dann zwischenzeitlich auf 1,1761 (Montag: 1,1740) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8503 (0,8518) Euro.

Insgesamt bewegte sich der Handel in recht ruhigen Bahnen. Laut Händlern wartet der Markt schon auf die Sitzung des Rats der EZB am Donnerstag. Analysten rechnen damit, dass die Notenbank ihre Wertpapierkäufe ins kommende Jahr hinein verlängern wird, allerdings in geringerem monatlichen Umfang. Unklar ist auch, für welchen Zeitraum die Käufe verlängert werden und ob die EZB ein Enddatum für ihr Kaufprogramm angeben wird.

Der Euro entwickelte sich stabil, auch wenn es von Konjunkturseite am Dienstag nur bedingt gute Nachrichten gab. Die Unternehmensstimmung in der Eurozone hatte sich im Oktober stärker als erwartet eingetrübt. Der vom Institut IHS Markit erhobene Einkaufsmanagerindex signalisiert aber weiterhin ein robustes Wachstum. Laut dem Commerzbank-Experten Christoph Weil lässt sich die Wirtschaft in der Eurozone kaum von einer zuletzt etwas schwächeren globalen Nachfrage beeindrucken.