Devisen: Euro verliert leicht trotz starker Konjunkturdaten

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro <EU0009652759> ist am Mittwoch etwas gefallen. Unerwartet starke Stimmungsdaten aus den Unternehmen der Eurozone konnten die Gemeinschaftswährung am Vormittag zwar stützen, sorgten aber nicht für einen stärkeren Auftrieb. Der Euro wurde gegen Mittag bei 1,1830 US-Dollar gehandelt und damit etwas niedriger als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag noch auf 1,1883 Dollar festgesetzt.

Im März hat sich die Unternehmensstimmung im gemeinsamen Währungsraum deutlich aufgehellt. Mit 52,5 Punkten signalisiert der Markit-Einkaufsmanagerindex wieder Wirtschaftswachstum. Zum Vormonat stieg der Indikator, der auf einer Umfrage basiert, unerwartet stark um 3,7 Punkte.

Nach Einschätzung von Marktbeobachtern werden die Konjunkturdaten von der jüngsten Entwicklung der Corona-Krise überlagert. "Solange die Impfkampagnen in Europa im Schneckentempo vorankommen und sich die Länder von Lockdown zu Lockdown hangeln, ist dem Euro kaum Aufwärtspotential zuzutrauen", betonte Devisenexpertin Antje Praefcke von der Commerzbank.

Eine ähnliche Kursentwicklung zeigte sich beim britischen Pfund. Auch in Großbritannien hellte sich die Stimmung in den Unternehmen im März auf, vor allem im Bereich Dienstleistungen. Das britische Pfund wurde ähnlich wie der Euro von den Konjunkturdaten gestützt, konnte aber die Kursverluste vom Vortag nicht wettmachen.