Devisen: Euro steigt - Gute Daten und Hoffnung auf weiter lockere US-Geldpolitik

dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat am Donnerstag von positiven Konjunktursignalen aus der Währungszone profitiert. Auch Medienberichte über die Nachfolge der US-Notenbankvorsitzenden Janet Yellen stützten die Gemeinschaftswährung gegenüber dem "Greenback" - im New Yorker Handel kostete der Euro 1,1661 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1645 (Mittwoch: 1,1612) Dollar festgesetzt.

Den Berichten zufolge ist US-Notenbank-Direktor Jerome Powell der Favorit des amerikanischen Präsidenten Donald Trump als Nachfolger Yellens. Deren Amtszeit endet im Februar 2018. Powell gilt als Vertreter der bisherigen, eher lockeren Geldpolitik, was laut Devisenhändlern den Dollar belastete.

Derweil wird die Stimmung in den Industriebetrieben des Euroraums immer besser: Im Oktober war der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe laut endgültigen Zahlen auf den höchsten Stand seit sechseinhalb Jahren gestiegen. Zudem war die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im Oktober auf den niedrigsten Wert in diesem Monat seit der Wiedervereinigung gefallen.