Devisen: Euro legt zum US-Dollar etwas

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EU0009652759> hat am Dienstag zum US-Dollar etwas zugelegt. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,1345 Dollar und damit etwas mehr als noch im frühen Handel. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1318 (Freitag: 1,1298) Dollar festgesetzt.

Die insgesamt freundliche Stimmung an den Aktienmärkten stützte etwas den Euro. Insgesamt nahm die Zuversicht an den Finanzmärkten wieder zu. Daher geriet der japanische Yen unter Druck, der nun weniger als sichere Alternative gesucht wurde.

Der Euro war am Vortag kurz deutlich unter Druck geraten und bis auf 1,1285 Dollar gesunken, bevor er sich erholte. Börsianer brachten den Kursrutsch in Zusammenhang mit den zuletzt wieder hochgekochten Spekulationen, wonach die US-Notenbank (Fed) die Zinsen schneller als bisher gedacht anheben könnte, um die hohe Inflation zu bekämpfen. Zuletzt hatten auch einige Präsidenten regionaler Notenbanken der Fed eine Leitzinserhöhung schon für März signalisiert. Nunmehr allerdings erscheine die zunehmend restriktivere Geldpolitik der Fed im Kurs eingepreist zu sein, schrieben die Experten der Postbank.

Weiteren Aufschluss über die künftigen Maßnahmen der US-Notenbank erhoffen sich Experten im Tagesverlauf von einer Anhörung zur erneuten Nominierung von Jerome Powell als Chef der US-Notenbank vor dem Bankenausschuss des Senats. In einer bereits vorab veröffentlichten Eröffnungsrede betonte Powell, die Fed werde alle Instrumente einsetzen, um die Wirtschaft sowie einen starken Arbeitsmarkt zu stützen und um zu verhindern, dass sich eine höhere Inflation festsetzt.

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