Devisen: Euro kaum verändert bei 1,13 US-Dollar - Yen weiter unter Druck

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EU0009652759> hat sich am Dienstag kaum verändert bei 1,13 US-Dollar gehalten. Die Gemeinschaftswährung hat damit die Kursverluste vom Vortag nicht fortgesetzt. Am Morgen wurde der Euro bei 1,1301 US-Dollar gehandelt und damit etwa auf dem gleichen Niveau wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Montagnachmittag auf 1,1355 Dollar festgesetzt.

Am Montag war der Euro noch fast einen Cent abgerutscht und zeitweise bis auf 1,1280 Dollar gefallen. Zu Beginn des neuen Jahres ist das Handelsvolumen am Devisenmarkt noch vergleichsweise gering, und es kann zu stärkeren Kursbewegungen ohne eine passende Nachricht kommen.

Deutlich unter Druck stand weiterhin der japanische Yen. Im Handel mit dem US-Dollar erreichte die Währung der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt am Morgen den tiefsten Stand seit fünf Jahren. Am Markt wurde auf einen wachsenden Konjunkturoptimismus der Anleger verwiesen.

Mittlerweile beginnt sich die Erkenntnis durchzusetzen, dass die Folgen der Omikron-Variante des Coronavirus doch nicht so gravierend sein könnten, wie zunächst befürchtet. Die stärkere Risikofreude der Investoren belastet den japanischen Yen, der von vielen Investoren als vergleichsweise sichere Anlage geschätzt wird.

Die japanische Währung gilt als sogenannter sicherer Hafen - unter anderem deshalb, weil der überwiegende Teil der japanischen Schulden von heimischen Gläubigern gehalten wird.

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