Devisen: Euro gibt leicht nach

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Montag in ruhigem Umfeld leicht nachgegeben. Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1755 US-Dollar und damit etwas weniger als im asiatischen Handel. Der Handel zwischen Euro und Dollar war jedoch schwankungsarm. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,1740 Dollar festgesetzt.

Konjunkturdaten, die den Euro hätten bewegen können, standen am Vormittag nicht an. Auch nachmittags werden keine marktrelevanten Wirtschaftszahlen erwartet. Die Entlassung von Chefstratege Stephen Bannon aus dem Weißen Haus hatte ebenso wenig Einfluss auf die Devisenkurse wie das an diesem Montag beginnende gemeinsame Militärmanöver der USA und Südkoreas. Das Manöver findet unter angespannten politischen Beziehungen zwischen Nordkorea und den USA statt.

Im Wochenverlauf richtet sich die Aufmerksamkeit am Markt zunehmend auf die stets stark beachtete Notenbankkonferenz im amerikanischen Jackson Hole. Top-Redner sind die Chefin der amerikanischen Notenbank Fed, Janet Yellen, und EZB-Präsident Mario Draghi. Fachleute erhoffen sich Hinweise auf den weiteren geldpolitischen Kurs der beiden wichtigen Zentralbanken. Die Konferenz findet vom 24. bis 26. August statt.