Devisen: Euro fällt in Richtung 1,13 Dollar

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Mittwoch von seiner schwächeren Seite präsentiert. Händler nannten vor allem den auf breiter Front stärkeren US-Dollar als Grund. Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1320 US-Dollar und damit etwa einen halben Cent weniger als im Tageshoch. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag auf auf 1,1353 Dollar festgesetzt.

Konjunkturdaten spielten an den Märkten zur Wochenmitte keine besonders große Rolle. Die Unternehmensstimmung im Euroraum trübte sich nach Daten des Instituts Markit im Juni leicht ein, bewegt sich aber immer noch in der Nähe eines sechsjährigen Höchststands. Die Einzelhändler im Euroraum erhöhten ihre Umsätze im Mai unterdessen moderat.

Im weiteren Handelsverlauf rückt die Geldpolitik der USA in den Fokus. Die amerikanische Notenbank Fed veröffentlicht am Abend ihr Protokoll zur jüngsten Zinssitzung. Analysten und Anleger erhoffen sich Hinweise, ob in diesem Jahr noch mit einer weiteren Zinserhöhung zu rechnen ist. Außerdem stellt sich die Frage, wann genau die Fed mit der bereits angekündigten Verringerung ihrer 4,5 Billionen Dollar schweren Bilanz - ein Erbe der Finanzkrise - beginnen will.