Devisen: Euro behauptet sich - Konjunkturdaten belasten britisches Pfund

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Eurokurs <EU0009652759> ist am Montag im US-Handel deutlich über 1,11 US-Dollar geblieben. Zuletzt kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1140 Dollar. Sie lag damit etwas über dem Niveau aus dem frühen europäischen Geschäft. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1126 (Freitag: 1,1091) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8988 (0,9016) Euro.

Marktbeobachter sprachen von einem eher ruhigen Wochenstart. Im Tagesverlauf wurden keine wichtigen Konjunkturdaten aus der Euroraum oder aus den USA veröffentlicht.

Außerdem ist die Iran-Krise am Devisenmarkt etwas in den Hintergrund getreten. Der Fokus der Anleger richtet sich wieder stärker auf den Handelskonflikt zwischen den USA und China. Bereits vor dem Jahreswechsel gab es zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt eine Teileinigung zur Entschärfung des Konflikts. Bisher sind aber kaum Details der Vereinbarung bekannt geworden. Die Anleger warten daher gespannt auf die offizielle Unterzeichnung des Abkommens am Mittwoch und auf die Bekanntgabe weiterer Einzelheiten.

Gesunken ist der Kurs des britischen Pfundes. Die britische Wirtschaft war im November überraschend und spürbar geschrumpft. Dies dürfte der jüngsten Debatte über eine Lockerung der Geldpolitik Vorschub leisten. An den Finanzmärkten stieg die aus Terminkontrakten abgeleitete Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung auf der kommenden Notenbanksitzung Ende Januar deutlich. Das Pfund fiel zum Euro und zum Dollar auf den niedrigsten Stand seit Ende Dezember.