Devisen: Euro weiter unter 1,13 US-Dollar - China senkt Kreditzinsen

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EU0009652759> hat zu Wochenbeginn weiter deutlich unter der Marke von 1,13 US-Dollar notiert. Am Montag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1250 Dollar und damit in etwa so viel wie am späten Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag noch deutlich höher auf 1,1330 Dollar festgesetzt.

An den Finanzmärkten wurde die Risikofreude der Anleger durch zwei Entwicklungen gedämpft, die sich am Devisenmarkt aber zunächst kaum bemerkbar machten. Zum einen herrscht an den Märkten wieder größere Sorge wegen der vielerorts raschen Ausbreitung der besonders ansteckenden Corona-Variante Omikron. Zum anderen droht das billionenschwere US-Konjunkturprogramm "Build Back Better" wegen des Widerstands des demokratischen Senators Joe Manchin zu scheitern.

Für etwas Erleichterung sorgte an den Märkten eine Zinsreduzierung chinesischer Banken. Nach Angaben der chinesischen Notenbank reduzierten die Banken ihre einjährigen Kreditzinsen leicht um 0,05 Prozentpunkte auf 3,8 Prozent. Es ist die erste Reduzierung seit Frühjahr 2020. Analysten der japanischen Bank Nomura sprachen von einer moderaten Lockerung der Kreditbedingungen. Der Schritt folgt auf eine Reduzierung der Mindestreserve durch die chinesische Notenbank Anfang Dezember.

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