Deutsche Privatbanker bekommen mehr Fixgehalt - Frankfurt vorn

Stephan Kahl

(Bloomberg) -- Privatbanker in Deutschland haben in den vergangenen zwei Jahren einen Anstieg ihrer Fixgehälter und einen Rückgang ihrer variablen Vergütungen verzeichnet. Das geht aus einer Studie der Stephan Unternehmens- und Personalberatung hervor.

Den Angaben zufolge lag das Fixgehalt zu Beginn 2020 bei durchschnittlich 124.000 Euro pro Jahr, verglichen mit 108.000 Euro zwei Jahre zuvor. Die variable Vergütung sank über den selben Zeitraum von 21.000 Euro auf 15.000 Euro.

Das höchste Einkommen gab es zuletzt in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet mit 141.000 Euro Fixgehalt und 21.000 Euro variabler Vergütung. Die niedrigsten Einkommen wurden in Berlin verzeichnet, mit 99.000 Euro beziehungsweise 12.000 Euro.

Das betreute Volumen pro Privatbanker lag Anfang 2020 bei durchschnittlich 123 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von 5% gegenüber der Studie von vor zwei Jahren.

Rund 62% der Befragten wären bereit, auf einen Teil ihrer variablen Vergütung zu verzichten und dafür andere Vorteile zu akzeptieren, hieß es. Freizeitausgleich und eine verringerte Arbeitszeit sind hier die mit Abstand bevorzugten Optionen.

(Ergänzt um betreute Vermögen im vorletzten Absatz)

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