"Deutschlands Justin Timberlake"? Matthias Schweighöfer zu Gast bei Jimmy Fallon

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Matthias Schweighöfer war zu Gast in der "Tonight Show" mit Jimmy Fallon. Er machte dort Werbung für seinen neuen Netflix-Film "Army of Thieves". Außerdem erklärte er, warum er mit Justin Timberlake verglichen wird

Ist er der deutsche Justin Timberlake? Matthias Schweighöfer stellte sich den Fragen von Jimmy Fallon. (Bild: NBC / The Tonight Show With Jimmy Fallon)
Ist er der deutsche Justin Timberlake? Matthias Schweighöfer stellte sich den Fragen von Jimmy Fallon. (Bild: NBC / The Tonight Show With Jimmy Fallon)

Matthias Schweighöfer hat es geschafft: Knapp ein halbes Jahr nachdem der 40-Jährige in dem weltweit gefeierten Sommer-Blogbuster "Army of the Dead" von Zack Snyder (Regie, Buch) eine Rolle spielte, darf er nun erneut nachlegen. 

Matthias Schweighöfer: "Sie nennen mich den Justin Timberlake Deutschlands"

In "Army of Thieves" (seit Freitag, 29. Oktober auf Netflix verfügbar) spielt Schweighöfer nicht nur die Hauptrolle, er führte auch die Regie zu dem von Snyder geschriebenen zweiten Teil der Filmreihe. Am Donnerstag war er in der US-amerikanischen Late-Night-Show "The Tonight Show" mit Jimmy Fallon zu Gast, um für den Film zu werben. Dabei bewies der Blondschopf erneut seinen besonderen Sinn für Humor.

Fallon begann das Gespräch mit einer Schlagzeile, die er bei den Recherchen zu Matthias Schweighöfer gefunden hatte: "Matthias Schweighöfer: 'They call me the Justin Timberlake of Germany'" (zu deutsch: "Matthias Schweighöfer: 'Sie nennen mich den Justin Timberlake Deutschlands'") stand da. Natürlich könne er das ein wenig nachempfinden, sagte Fallon: "Aber erklär mal warum?" 

Schweighöfer antwortete: "Ich weiß nicht, ob irgendjemand das gesagt hat, oder ob ich selbst das in einem Interview gesagt habe." Fallon musste daraufhin herzhaft lachen. Doch Schweighöfer fuhr unbeirrt fort: "Ich glaube, ich bin ein guter Tänzer", erklärte er. Aber er sei mehr der "schüchterne Tänzer". Wie das zu verstehen ist, demonstrierte der zweifache Vater bei einer spontanen Tanzeinlage, bei der er und Fallon im Takt zum Show-Schlagzeuger nach links und rechts wippten.

"Ich dachte, in Amerika ist es möglich, mit Aliens zu sprechen"

Anschließend widmete sich Fallon dem Film: Er zitierte aus Rezensionen, die Schweighöfer mit Wes Anderson und Martin Scorsese verglichen: "Ist das nicht cool", wollte er von seinem Gast wissen. Schweighöfer überlegte scherzhaft: "Ich könnte Wes Matthias Scorsese sein." Dann wurde er ernst: "Ich habe mich so über die Kritiken gefreut: Dieser deutsche Typ ist wirklich lustig. Er hat einen coolen Sinn für Humor." 

Er sei in Ostdeutschland geboren worden, fuhr Schweighöfer fort. Als dann die Mauer fiel, sei er erstmals mit der US-amerikanischen Kultur in Berührung gekommen. Ein Schlüsselerlebnis sei dabei der Film "E.T." gewesen: "Ich sah 'E.T.' zum ersten Mal und dachte mir: Die Mauer ist gefallen und in Amerika ist es möglich, mit Aliens zu sprechen." Fallon lachte: "Alles ist möglich in Amerika." Schweighöfer aber fuhr fort: "Ich habe es geliebt. Ich begann, groß zu träumen und nun sind wir hier."

Im Video: Mit Matthias Schweighöfer - Zack Snyder lässt in "Army of the Dead" die Zombies los

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