Deutschland: Zehn Prozent weniger Autos im vergangenen Jahr zugelassen

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BERLIN/FLENSBURG (dpa-AFX) - Die Zahl der Neuzulassungen in Deutschland ist im vergangenen Jahr erneut deutlich zurückgegangen. 2,62 Millionen Autos kamen im Jahr 2021 neu auf die Straße, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Mittwoch mitteilte. Das waren demnach mehr als zehn Prozent weniger als im Jahr davor. Schon 2020 waren die Neuzulassungen aufgrund der Corona-Krise um fast 20 Prozent eingebrochen. In diesem Jahr geht der Rückgang vor allem auf die Lieferengpässe insbesondere bei Elektronikbauteilen zurück. Gemessen am starken Vorkrisenjahr 2019, als gut 3,6 Millionen Pkw neu zugelassen wurden, hat der Markt inzwischen rund eine Million Autos eingebüßt.

Ausgenommen von der negativen Entwicklung waren unter anderem die alternativen Antriebe. Mehr als jedes zehnte (13,6 Prozent) neu zugelassene Fahrzeug war im vergangenen Jahr ein rein batterie-elektrisches. Fast 356 000 Autos waren laut KBA mit einem entsprechenden Antrieb ausgestattet, 85 Prozent mehr als im Jahr davor.

Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) geht davon aus, dass sich der Markt im gerade begonnenen Jahr erholen wird. Der VDIK rechnete im Dezember mit etwa drei Millionen neuen Pkw im Jahr 2022, ein Plus von 15 Prozent im Vergleich zum vergangenen.

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