Deutschland vor EM angriffslustig: “Setzen uns kein Limit”

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Deutschland vor EM angriffslustig: “Setzen uns kein Limit”
Deutschland vor EM angriffslustig: “Setzen uns kein Limit”

Eine exakte Zielsetzung für die bevorstehende EM (Volleyball-EM der Männer: 1. bis 19. September, LIVE im TV auf SPORT1+ und Highlights im Free-TV auf SPORT1) lassen sich die deutschen Volleyballer um Bundestrainer Andrea Giani nicht entlocken.

Doch der Glauben an die eigene Stärke ist definitiv groß, wie Außenangreifer Christian Fromm und Giani in einer Medienrunde vor dem EM-Start gegen Kroatien am Freitag (16 Uhr) bestätigen (Highlights der Partie am Freitag ab 22 Uhr im Free-TV auf SPORT1).

“Es gibt viele starke Teams. Aber wir setzen uns kein Limit, was unsere Platzierung angeht. Wir haben die Erfahrung und das Potenzial, wir müssen es nur abrufen”, sagte Bundestrainer Giani auf SPORT1-Nachfrage.

Favoriten gibt es für ihn jedoch viele: “Polen ist vorne dabei und die Franzosen werden trotz des neuen Trainers bestätigen wollen, dass sie nicht ohne Grund Olympiasieger geworden zu sein. Auch Slowenien, Italien und Russland sind zu nennen.”

Fromm: “Die anderen Teams müssen wir schlagen”

In der deutschen Gruppe D in Tallinn befinden sich neben Kroatien auch Frankreich, Estland, Lettland und die Slowakei, für Fromm zwar ernstzunehmende Gegner, doch das Ziel ist dennoch klar.

”Frankreich ist der Favorit in der Gruppe. Trotzdem wollen wir die schlagen. Die anderen Mannschaften müssen wir einfach schlagen, weil wir die bessere Mannschaft haben und wir auch für die Weltrangliste spielen. Mit Frankreich geht es um den Gruppensieg - die anderen Teams müssen wir schlagen, das ist unser Anspruch”, sagte Fromm.

Ähnlich sieht es auch Giani: “Das Ziel muss es sein, so viele Spiele wie möglich zu gewinnen - auch im Blick auf die Weltrangliste. Wir versuchen in der Gruppe die bestmögliche Ausgangsposition rauszuholen und Gruppensieger zu werden, um dann die einfachste Ausgangsposition für das Achtelfinale zu haben.”

Fromm freut sich auf Rückkehrer Georg Grozer

Helfen soll dabei auch Rückkehrer Georg Grozer, der anderthalb Jahre nach seinem Rücktritt wieder an Bord ist und für sein Comeback zehn Kilogramm abgenommen hat - vor allem Fromm freut sich über das Wiedersehen.

“Ich habe schon viele Jahre mit ihm erlebt und weiß genau, was er für ein Spieler ist. Selbst wenn er älter wird, hilft er uns allein schon mit seinen Emotionen extrem - da muss er keine 10 Asse pro Satz schlagen”, sagte Fromm.

Für den 31-Jährigen ist Grozer auch aus weiteren Gründen wertvoll für die Mannschaft: “Ein weiteres Vorbild für die jungen Spieler zu haben ist wichtig für das Team. Man hat ja auch schon gesehen, dass er der Mannschaft helfen kann.”

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