Deutschland Cup: DEB-Team siegt zum Abschluss gegen die USA

Das DEB-Team um Yannic Seidenberg, Brooks Macek, Frank Mauer und Maximilian Kammerer (v.l.) feiert einen versöhnlichen Turnier-Abschluss

Augsburg.  Die Aussicht, den Deutschland Cup zum ersten Mal seit 2005 als Letzter beenden zu müssen, sorgte bei der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) offenbar noch einmal für einen Motivationsschub. Mit viel Engagement bestritt die Mannschaft von Bundestrainer Marco Sturm die abschließende Partie am Sonntag gegen die USA und setzte sich vor 5310 Zuschauern in Augsburg unerwartet mit 5:1 (1:0, 3:1, 1:0) durch. Nach zuvor zwei Niederlagen belegte das Team damit den dritten Platz beim Turnier im eigenen Land.

Offensiv-Blockade gelöst

Ein solches Auftreten gegen die Amerikaner war der Mannschaft nach den enttäuschenden Resultaten gegen Turniersieger Russland (2:8) und die Slowakei (0:3) kaum zuzutrauen gewesen. Zu viele Defizite taten sich in den vorherigen Partien auf. Gegen die USA allerdings löste das Team vor allem die Blockade vor dem gegnerischen Tor. "Das Spiel war richtungsweisend. Ich war auch gespannt, wie die Mannschaft reagiert. Das hat sie hervorragend gemacht", sagte Sturm. Schon früh erzielte Frank Mauer die Führung (4.) und gab dem Team damit etwas Sicherheit.

Ursprünglich waren die Amerikaner als sehr stark eingeschätzt worden, doch die fast ausschließlich aus in Europa tätigen Profis, unter anderen Sean Backman von den Eisbären Berlin, zusammengestellte Mannschaft offenbarte erhebliche Probleme, sich zu finden. Sie verlor alle drei Partien in Augsburg.

Eisbären-Verteidiger Jonas Müller solide

Nach dem 2:0 durch Brent Raedeke (24.) fehlte den USA die Ordnung, was Broo...

Lesen Sie hier weiter!