Deutschland-Achter gewinnt packenden Weltcup

Der Deutschland-Achter setzte sich gegen Großbritannien durch

Der Deutschland-Achter hat beim Weltcup im österreichischen Linz einen überzeugenden Sieg gefeiert.

Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) setzte sich in einem packenden Duell gegen Olympiasieger Großbritannien durch und nahm damit Revanche für die Niederlage im Hoffnungslauf einen Tag zuvor. Weltmeister Deutschland bleibt damit seit den Olympischen Spielen 2016 in Medaillen-Rennen ungeschlagen.

"Heute war alles drin, von Gold bis Rang vier. Großbritannien hat uns gestern geschlagen, das war eine neue Situation für uns. Aber wir haben unsere Stärken ausgespielt", sagte Ruderer Maximilian Planer. Der DRV-Achter hatte auf der WM-Strecke des kommenden Jahres im Ziel eine halbe Bootslänge Vorsprung auf den Dauerrivalen. Rang drei ging an die Niederlande.

Für den zweiten Sieg in einer der zwölf olympischen Klassen sorgte am Sonntag der neu formatierte Frauen-Doppelvierer mit Marie-Catherine Arnold, Carlotta Nwajide, Franziska Kampmann und Frieda Hämmerling. "500 m vor den Ziel haben wir angegriffen, und es hat geklappt. Das fühlt sich großartig an", sagte Arnold nach dem Sieg vor China.

Silber holten Tim Ole Naske im Einer sowie der Männer-Doppelzweier mit Timo Piontek und Lars Hartig (Koblenz/Friedrichstadt). Bronze gab es für den Doppelvierer sowie den Vierer ohne Steuermann der Männer, den Doppelzweier der Frauen mit Carina Bär und Michaela Staelberg sowie Oliver Zeidler im Einer.

Das Weltcup-Finale findet vom 13. bis 15. Juli in Luzern statt. Der Saisonhöhepunkt in diesem Jahr ist die WM im bulgarischen Plowdiw (9. bis 16. September).