Deutschland: Nach 36 Jahren findet Mutter ihr tot geglaubtes Kind wieder

Katharina Hoch
Nach 36 Jahren hat Heidi erfahren, dass ihre Tochter lebt (Symbolbild). 
  • 1981 hat eine Frau eine Tochter in einem Leipziger Krankenhaus auf die Welt gebracht
  • Kurz nach der Geburt wurde ihr mitgeteilt, dass ihre Tochter tot sei – jetzt stellte sich heraus, dass sie zwangsadoptiert wurde

“Wir haben viel nachzuholen”, sagt Heidi, die ihren vollen Namen nicht verraten will. Gerade haben sich sie und ihre Tochter Maria wieder gefunden. Nach 36 Jahren. Eigentlich dachte Heidi, ihre Tochter sei tot. 

1981 lag Heidi in einem Leipziger Krankenhaus und brachte ihre Tochter zur Welt. Damals war sie minderjährig. Kurz nach der Geburt nahm man ihr das Baby weg. Die Begründung: Das Kind sei krank. Das berichtet “MDR Aktuell”.

Heidi sei nach Hause geschickt worden. Nach wenigen Wochen habe ihre Mutter ihr dann mitgeteilt: Dein Kind ist gestorben. 

Mehr zum Thema: Eine Mutter klagt an: Das Jugendamt hat mir mein Kind geklaut

Doch im November 2017 stellt sich heraus: Heidis Tochter – Maria – ist wohl auf und suchte bereits seit drei Jahren nach ihrer Mutter.  

Maria wurde in der DDR zwangsadoptiert

Heidi bekam vom Jugendamt in Leipzig eine Anfrage, ob sie ihr Kind sehen möchte, wie der “MDR” berichtet. “Ich hab erstmal überlegt. Ich dachte, die ist tot. Dann ist sie es doch nicht? Na klar will ich die sehen”, erzählt Heidi dem Nachrichtenportal. 

Nach fast vier Jahrzehnten sahen sich Mutter und Tochter endlich wieder. 

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