Deutscher Fehlstart bei Wasserball-EM

Sportinformationsdienst

Die deutschen Wasserballer haben bei der Europameisterschaft in Budapest die erwartete Auftaktniederlage kassiert.

Die Mannschaft von Bundestrainer Hagen Stamm war gegen den WM-Dritten Kroatien nach gutem Beginn chancenlos und verlor deutlich mit 9:17 (2:1, 2:6, 1:6, 4:4). Weitere Vorrundengegner sind am Donnerstag (10.00 Uhr) die Slowakei und am Samstag (18.30) Weltligagewinner Montenegro. Dieses Duell entschieden die Montenegriner mit 15:4 für sich.

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Schenkel schaut nach vorne

"Das Ergebnis fällt fünf Tore höher aus als das Spiel in Wirklichkeit war. Wir haben ein paar Fehler gemacht, die Kroaten haben die Qualität unter Beweis gestellt, die sie auch bei ihrer Bronzemedaille im Vorjahr gezeigt haben", sagte Stamm. Der deutsche Torhüter Moritz Schenkel richtete den Blick nach vorn: "Wir wollen sehen, was wir falsch gemacht haben und es dann im wichtigen Spiel gegen die Slowakei besser machen", sagte Schenkel.


Bis zum 3:3 im zweiten Viertel konnte die deutsche Mannschaft die Partie offen gestalten, dann setzte sich der Favorit deutlich ab. Marvin Restovic (3), Ben Reibel und Maurice Jüngling (je 2) sowie Julian Real und Denis Strelezkij erzielten die Treffer für die DSV-Sieben.

Hoffen auf das Ticket zum Olympia-Qualifikationsturnier

Deutschland müsste in der ungarischen Hauptstadt unter die ersten Acht kommen, um sich einen Platz beim Olympia-Qualifikationsturnier in Rotterdam (22. bis 29. März) zu sichern.

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Da aber bei einem Einzug in die Zwischenrunde Rekord-Olympiasieger Ungarn oder Vizeweltmeister Spanien warten, sind die Chancen aufs Viertelfinale eher gering. "Aber es könnte auch der neunte oder zehnte Platz reichen", spekuliert Stamm. In der Vergangenheit verzichteten Teams anderer Kontinente häufig auf ihre Olympia-Chance.