Deutsche wollen im Schnitt 273 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben

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Galeries Lafayette in Paris (AFP/GEOFFROY VAN DER HASSELT)

Die Deutschen wollen in diesem Jahr im Schnitt 273 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Das ist etwas mehr als im vergangenen Jahr, wie eine Umfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) ergab. Der Verband erwartet auf Basis der Umfragen und der allgemeinen wirtschaftlichen Lage, dass der Einzelhandel im November und Dezember zwei Prozent mehr Umsatz machen wird als im Vorjahreszeitraum - insgesamt knapp 112 Milliarden Euro.

"Die hohen Sparguthaben und die gute Verbraucherstimmung stellen die Weichen für einen versöhnlichen Jahresausklang nach einem für viele Händler mit den Lockdowns existenzbedrohendem ersten Halbjahr", erklärte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth am Montag. Allerdings sieht er auch noch Risiken: "Alles hängt vom weiteren Verlauf der Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen ab." Mögliche Negativ-Faktoren seien zudem die Lieferschwierigkeiten bei einzelnen Produkten sowie die steigende Inflation.

Laut HDE-Umfrage erwarten 45 Prozent der Einzelhändlerinnen und -händler Umsatzsteigerungen im Vergleich zum Vorjahr. Ein Drittel rechnet mit stabilen Umsätzen, 22 Prozent mit schlechteren Zahlen als in der Weihnachtssaison 2020. Das Vorkrisenniveau von 2019 werde aber wohl nicht übertroffen, so die überwiegende Erwartung im Einzelhandel.

Das Weihnachtsgeschäft ist für viele Branchen von großer Bedeutung: "Traditionell machen klassische Geschenke-Branchen wie der Spielwarenhandel mehr als ein Fünftel ihres Jahresumsatzes in November und Dezember", wie Genth sagte. Beliebtestes Geschenk sind wie schon in den Vorjahren Gutscheine. Viele Deutsche (33 Prozent) beginnen laut HDE-Umfrage schon im November mit dem Einkauf ihrer Weihnachtsgeschenke. Über das ganze Jahr verteilt tun dies nach eigenen Angaben zehn Prozent - am 23. oder 24. Dezember dagegen nur ein Prozent.

ilo/jm

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