Deutsche Supermärkte stehen in Studie auf letztem Platz – das ist beschämend

Nadine Cibu
Diejenigen, die den Supermarkt mit Lebensmitteln versorgen, kratzen selbst am Existenzminimum (Symbolbild). 
  • Die Hilfsorganisation Oxfam hat in einer internationalen Studie untersucht, wie fair Mitarbeiter in Supermärkten behandelt werden. 
  • Deutschland liegt auf dem letzten Platz und fällt hinsichtlich Schutzmaßnahmen für Frauen sogar durch. 

Eigentlich hat Deutschland einen guten Ruf, wenn es um Menschen- und Arbeitsrechte geht. Zumindest scheint es so.

Doch hinter den Kulissen verbirgt sich eine erschreckende Realität: Mitarbeiter, der Produktionskette von deutschen Supermärkten werden ungerecht, sogar schlecht behandelt. Im internationalen Vergleich liegt die Bundesrepublik auf dem letzten Platz, wenn es um die Geschäftspolitik der Großmärkte in Bezug auf Menschenrechte geht.

Supermarktriesen ignorieren Schutz von Menschenrechten

Das zeigt eine Studie der Hilfsorganisation Oxfam. Die Forscher werteten Informationen der 16 größten und umsatzstärksten Supermarktketten in den USA, Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland aus und verglichen diese mit globalen Standards zum Schutz von Menschenrechten bei der Lebensmittelproduktion. Betroffen sind alle Menschen der Produktionskette – vom Bauer bis zum Lieferfahrer

Anhand eines Bewertungssystems konnten die Studienführer die verschiedenen Ketten innerhalb eines Landes und auf internationaler Ebene gegenüberstellen. 

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