Sportjugend auf Distanz zu Hörmann und Co.

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Sportjugend auf Distanz zu Hörmann und Co.
Sportjugend auf Distanz zu Hörmann und Co.

Die Deutsche Sportjugend hat sich nach dem brisanten Brief des früheren DOSB-Vorstandsmitglieds Karin Fehres empört gezeigt. „Der darin beschriebene Umgang mit Karin Fehres schockiert uns zutiefst und widerspricht unseres Erachtens in eklatantem Maße den Werten des Sports und eines selbstverständlichen respektvollen Umgangs miteinander“, hieß es in einer Stellungnahme des Sportjugend-Vorstandes vom Donnerstag.

Am Mittwoch war ein Brief von Fehres publik geworden, den diese bereits am Dienstag an die Gremien des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gerichtet hatte. Darin erklärte sie, dass sie der scheidende Präsident Alfons Hörmann und weitere Spitzenvertreter bedrängt hätten, sich als Autorin des anonymen Briefes vom 6. Mai zu bekennen, in welchem dem Dachverband unter Hörmanns Führung eine "Kultur der Angst" unterstellt wurde. Gleichzeitig bestritt Fehres, jenen Brief verfasst zu haben.

Fehres, bis Ende November 2020 DOSB-Vorstand für Sportentwicklung, schrieb u.a. an die Adresse von DOSB-Präsidium und -Vorstand sowie die Sprecher der Verbändegruppen, ihr seien am 13. Oktober von einer Berliner Anwaltskanzlei im Namen Hörmanns sowie des DOSB als Verband, vertreten durch die Vorstände Rücker und Thomas Arnold, Strafanzeige und zivilrechtliche Klage angedroht worden.

Die Führung der Sportjugend distanzierte sich von den durch Fehres beschriebenen Handlungen: „Wir stellen fest, dass sowohl unser 1. Vorsitzender Stefan Raid in seiner Funktion als Gast im DOSB-Präsidium als auch unsere Geschäftsführerin Christina Gassner in ihrer Funktion als DOSB-Vorstandsmitglied von den beschriebenen Vorgängen keine Kenntnis hatten und diese auch zu keinem Zeitpunkt mitgetragen haben.“

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