Deutsche Ringerinnen verpassen Olympia-Tickets

SID
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Deutsche Ringerinnen verpassen Olympia-Tickets
Deutsche Ringerinnen verpassen Olympia-Tickets

Die deutschen Ringerinnen haben am zweiten Wettkampftag der europäischen Olympia-Qualifikation in Budapest die Tokio-Tickets verpasst. Aus dem Team von Bundestrainer Patrick Loes erreichte keine Athletin das Halbfinale. Beim Turnier in der ungarischen Hauptstadt qualifizieren sich nur die Finalisten für die Sommerspiele (23. Juli bis 8. August).

Lisa Ersel verlor deutlich gegen die Polin Iwona Matkowska, Hoffnungsträgerin Nina Hemmer unterlag Iulia Leorda (Moldau) knapp. Luisa Niemesch wurde gegen Iryna Kolijadenko (Ukraine) kalt erwischt. Laura Mertens musste sich im Viertelfinale der Schwedin Sara Lindborg geschlagen geben.

Am Vortag hatte Freistilringer Gennadij Cudinovic (Heusweiler) das Olympia-Ticket gelöst, im Endkampf der Klasse bis 125 kg gegen Dsianis Chramiankou (Belarus) gab er wegen einer Knieverletzung auf und holte Silber. Bronze erkämpfte Erik Thiele (97 kg) gegen Albert Saritov aus Rumänien.

Fünf deutsche Athletinnen und Athleten hatten ihre Tickets für Tokio bereits bei der WM 2019 gelöst: Ex-Weltmeisterin Aline Rotter-Focken und Anna Schell sowie der dreimalige Weltmeister Frank Stäbler, der Olympiadritte Denis Kudla und Eduard Popp.