Deutsche Payment A1M SE veröffentlicht Halbjahresbericht 2022

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Deutsche Payment A1M SE veröffentlicht Halbjahresbericht 2022
15.09.2022 / 15:46 CET/CEST
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Deutsche Payment A1M SE veröffentlicht Halbjahresbericht 2022

• Aufbau operativer und organisatorischer Prozesse als Wachstumsgrundlage wird weiterhin vorangetrieben

• Vermittlungserfolge als Zeugnis des Wachstums der Geschäftstätigkeit

• Umfangreiche Projekte im Bereich der technischen Infrastruktur sowie in den Bereichen Informationssicherheit und operative Compliance

• Umsatzerlöse stiegen gegenüber dem Vorjahr um 87%; Zielerreichung für das Jahr 2022 hängt vom erfolgreichen Abschluss laufender Vertragsverhandlungen ab

 

Berlin, 15. September 2022 – Die Deutsche Payment A1M SE (ISIN: DE000A2P74C5) hat ihren Halbjahresbericht 2022 veröffentlicht. Demnach konnte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022 bereits einige nennenswerte Erfolge im Vertrieb verzeichnen. Dazu zählte beispielsweise die Vermittlung von Infrastruktur-Dienstleistern im Bereich Gastronomie, wodurch zukünftig einer Vielzahl von Gastronomie-Betrieben eine Payment-Lösung zur Verfügung gestellt werden soll und womit signifikantes Potential im Hinblick auf Transaktionsvolumina einhergeht.

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2022 nahmen die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 87% auf knapp TEUR 340 zu. Die monatlichen Umsätze stiegen von Januar 2022 (TEUR 47) bis Juni 2022 (TEUR 78) um mehr als 66%. Trotz dieser positiven Entwicklung offenbarten sich verschiedene operative Hürden, die es zu überwinden galt – und weiterhin gilt. Dazu gehörten insbesondere der vor dem Hintergrund des hohen Qualitätsanspruches erforderliche Wechsel des Payment-Gateways sowie Verzögerungen im Onboarding von Händlern infolge zunehmend steigender Anforderungen an KYC (Know Your Customer) - Prozesse. Wie erwartet wurde für das erste Halbjahr ein Fehlbetrag in Höhe von TEUR 495 ausgewiesen. Das EBITDA beträgt TEUR -551. Das Adjusted EBITDA*, bei dessen Ermittlung Einmaleffekte im Zusammenhang mit Aufwand für Beratung im Rahmen des Reverse IPO / Merger und für die Zuführung zu einer Rückstellung für Prozesskosten korrigiert worden sind, beläuft sich auf TEUR -449. Der operative Cashflow fällt mit TEUR -604 ebenfalls noch negativ aus.

Diese Kennzahlen spiegeln das Stadium des operativen Geschäftes wider, welches sich nach der vorgenommenen Neuausrichtung noch in einer frühen Wachstumsphase befindet. Das Ziel bleibt es, bereits in diesem Jahr skalierbare Strukturen und Prozesse zu schaffen, die in Zukunft ein schnelles und zugleich nachhaltiges Wachstum ermöglichen. Im Laufe des Geschäftsjahres 2022 wird nicht nur umfangreich in die technische Infrastruktur investiert, es werden auch umfangreiche Projekte in den Bereichen Informationssicherheit und operative Compliance durchgeführt.

Die Vermittlung von Geschäftskunden an Anbieter von Zahlungsdienstleistungen soll zukünftig über ein neues Payment-Gateway erfolgen. Dadurch profitiert die Gesellschaft von höherer Flexibilität und Diversität bei der kundenindividuellen Strukturierung und Zusammenstellung von Zahlungslösungen. In diesem Zusammenhang wird auch an der Einführung einer Lösung für Buy Now, Pay Later (BNPL) gearbeitet. Neben der reinen Vermittlung von Geschäftskunden an Zahlungsdienstleister bietet die Deutsche Payment seit Juni 2022 mit PayThisWay powered by Deutsche Payment auch Geschäftskunden eine Lösung für Open Banking und Konto-zu-Konto-Zahlungen (Account-to-Account; A2A) an. Dafür wurde eine Kooperation mit Token vereinbart - einem der führenden Open-Banking-Anbieter für die europäische Zahlungsverkehrsbranche. PayThisWay powered by Deutsche Payment ermöglicht Direktzahlungen zwischen den Konten der Endkund:innen und Händlern/Anbietern ohne weitere Intermediäre und klassische Zahlungsinstrumente wie Kreditkarten.

Für das Geschäftsjahr 2022 hat sich Deutsche Payment mit einem Plan-Umsatz von EUR 2,2 Mio. ambitionierte Wachstumsziele gesetzt. Die Grundlage für ein starkes Wachstum wurden gelegt: Einerseits befinden sich verschiedene intrastrukturelle Projekte rund um die Etablierung eines neuen Gateways kurz vor dem Abschluss. Andererseits konnten einige nennenswerte Vermittlungen erfolgreich abgeschlossen werden. Unter den vermittelten Geschäftskunden befinden sich Unternehmen, die selbst ein rasantes Wachstum anstreben, wodurch auch die von Deutsche Payment vermittelten Transaktionsvolumina mitwachsen und die Umsätze ansteigen lassen würden. Allerdings hat das operative Geschäft im ersten Halbjahr 2022 auch längere Onboarding-Zeiten und teilweise Ablehnungen von Geschäftskunden durch Kooperationspartner offenbart. Dadurch sind einzelne Vermittlungen gescheitert, die Deutsche Payment bei ihrer Umsatzplanung berücksichtigt hatte. Inwieweit Deutsche Payment ihre Umsatz- und Ergebnisziele für das Geschäftsjahr 2022 halten kann, hängt davon ab, ob Deutsche Payment verschiedene derzeit laufende Verhandlungen erfolgreich abschließt sowie davon, ob zum Jahresende erste signifikante Umsätze von vermittelten Geschäftskunden fließen. Sollte es hier zu Verzögerungen kommen, werden sich diese auch in den Planzahlen von Deutsche Payment widerspiegeln. Aktuell geht der Vorstand aber davon aus, die Ziele zu erreichen.

Detaillierte Angaben sind dem Halbjahresbericht auf der Unternehmenswebsite zu entnehmen

https://investor.deutsche-payment.com/finanzberichte/

 

*   Das Adjusted EBITDA meint das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen des Berichtszeitraumes

 

Kontakt: Dr. Erik Hermann (Investor Relations)

Telefon: +49 (0)30 652121346

E-Mail: ir@deutsche-payment.com

 

Über Deutsche Payment

Erfolgreiche Unternehmen begeistern die Kund:innen nicht nur mit einem attraktiven Angebot. Digitale Bezahllösungen, die sich positiv auf die Customer Experience auswirken – online, mobil und am Point of Sale – sind der Schlüssel zu erfolgreicher Kundenbindung.

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