Deutsche Bank startet Abfindungsprogramm für Beschäftigte

Mit einem Abfindungsprogramm will die Deutsche Bank nach Informationen der WirtschaftsWoche Beschäftigte im Privat- und Firmenkundengeschäft zum freiwilligen Abschied motivieren.

Mit einem Abfindungsprogramm will die Deutsche Bank nach Informationen der WirtschaftsWoche Beschäftigte im Privat- und Firmenkundengeschäft zum freiwilligen Abschied motivieren. Das Programm gilt für Funktionen in den Zentralen von Deutscher Bank und Postbank sowie Stellen in den Abwicklungs- und Back-Office-Bereichen. Es ist der erste Schritt zum geplanten Stellenabbau im Zuge der Integration der beiden Banken. Zudem soll es eine Folge der Digitalisierung sein. Laut Betriebsratskreisen entsprechen die Konditionen den in der Bank üblichen Regeln zum Vorruhestand. Es seien aber zusätzliche Budgets bereit gestellt worden. Die Nachfrage nach dem Programm, das am Montag gestartet ist, sei bereits sehr hoch.

Zudem hat die Bank das Personaltableau für die Integration der Postbank unterhalb des Vorstands festgelegt. Das geht aus einer internen Mitteilung hervor, die der WirtschaftsWoche vorliegt. In der Deutschen Bank leiten demnach weiterhin Asoka Wöhrmann und Stefan Bender das Privatkundengeschäft sowie das Firmenkundengeschäft, im Vertrieb der Postbank führen Susanne Klöß und Lars Stoy das Privatkundengeschäft, Ralph Müller das Geschäfts- und Firmenkundengeschäft. Im Zuge der Integration werden Zvezdana Seeger zum Mitglied des Vorstands der Deutsche Postbank AG sowie Britta Lehfeldt zum Mitglied des Vorstands der Deutsche Privat- und Geschäftskunden AG bestellt. Beide Managerinnen sollen die Integration der Technik leitend begleiten. Der bisherige Finanzvorstand der Postbank, Marc Heß, wird das Unternehmen Ende März 2018 verlassen.

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