Deutsche Bank macht bei Postbank-IT-Umbau erste Fortschritte

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(Bloomberg) -- Die Deutsche Bank AG macht Fortschritte bei ihren Bemühungen, durch die Abschaltung der IT ihrer Postbank-Sparte hunderte Millionen Euro an Kosten einzusparen.

Das größte deutsche Geldhaus hat “den ersten Schritt” einer groß angelegten Umstellung der IT-Systeme in seinem Privatkundengeschäft erfolgreich abgeschlossen, hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung. Das Projekt sei “eine der wichtigsten strategischen Maßnahmen” im Rahmen eines umfangreichen Restrukturierungsprogramms für den gesamten Geschäftsbereich, so die Deutsche Bank. Die Umsetzung erfolgt in mehreren Schritten und soll bis 2023 abgeschlossen sein.

Das intern als “Project Unity” bezeichnete Vorhaben ist ein wichtiger Bestandteil des Plans von Konzernchef Christian Sewing, die Kosten im großen, aber weniger profitablen heimischen Privatkundengeschäft zu senken. Durch die Konsolidierung der IT in der gesamten Einheit sollen die jährlichen Ausgaben um etwa 300 Millionen Euro gesenkt werden, teilte die Bank letzten Monat mit.

Die Deutsche Bank hat bereits Milliarden von Euro für verschiedene Projekte zur Integration der Postbank ausgegeben. Seit kurz nach dem Kauf im Jahr 2010 schwankt die Führung der Bank zwischen Behalten und wieder Verkaufen. Sewing ist in das IT Projekt persönlich involviert, seitdem er vor seinem Aufstieg an die Konzernspitze das Privatkundengeschäft leitete.

Deutsche Bank legten in einem insgesamt freundlichen Frankfurter Markt am Mittwochvormittag ein halbes Prozent zu.

Überschrift des Artikels im Original:

Deutsche Bank Completes First Step in Major IT Systems Overhaul

(Neu: Aktienkurs)

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