Deutsche Bank: Hohe Ausschüttung angekündigt

Fabian Strebin
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Deutsche Bank: Keine Fusion mit der Commerzbank

Der Börsengang der Deutsche-Bank-Fondstochter Deutsche Asset Management soll in der ersten Jahreshälfte 2018 über die Bühne gehen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Dabei gibt es zwei Überraschungen.

Noch bevor die Aktien aufs Parkett kommen, will sich der Fondsanbieter in DWS umbenennen. Unter diesem Namen werden seit Jahrzehnten Fonds für Privatanleger vertrieben. Der Chef Nicolas Moreau begründet das so: „Unsere neue globale Marke DWS baut auf unseren über 60 Jahre zurückreichenden Wurzeln im deutschen Markt auf, und einem Namen, der in unserer Branche weltweit Anklang findet.“ Hintergrund dürfte auch sein, dass die Tochter im vergangenen Jahr unter dem Hypothekenskandal der Deutschen Bank in den USA litt. Verunsicherte Anleger zogen Milliarden an Kapital ab. Im laufenden Jahr verzeichnete das Unternehmen aber wieder Mittelzuflüsse.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Umwandlung der Deutschen Asset Management in eine GmbH & CO KGaA. Damit behält die Deutsche Bank in allen wichtigen Fragen die Kontrolle gegenüber den Minderheitsaktionären. Die 25 Prozent, die der Konzern an die Börse bringen will, könnten bis zu zwei Milliarden Euro einspielen. Locken will man Investoren dagegen mit einer hohen Ausschüttungsquote von 65 bis 75 Prozent.

Einsammeln

Die Aktie der Deutschen Bank notiert wieder über 16,00 Euro. Der nächste Widerstand liegt nun bei 16,35 Euro. Der Börsengang der Asset Management im kommenden Jahr und Fortschritte bei der Sanierung sollten für Rückenwind auch im kommenden Jahr sorgen.

DER AKTIONÄR rät zum Kauf und hat ein Kursziel von 20,00 Euro. Der Stopp liegt bei 14,50 Euro.