Deutsche Bank erlaubt Wall-Street-Bankern Homeoffice bis Juli

Steven Arons
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Die Deutsche Bank AG wird ihren New Yorker Bankern bis mindestens Juli erlauben, im Homeoffice zu arbeiten und die Rückkehr ins Büro erst mit Fertigstellung ihrer neuen Zentrale in Manhattan verlangen. Das ist später als bei vielen Wall-Street-Rivalen.

Rund 90% der Beschäftigten arbeiten derzeit ohne größere Probleme von zuhause, während die Renovierung und der Umzug in das neue Bürogebäudes am Columbus Circle in wenigen Wochen abgeschlossen sein wird. Daher hält es die Deutsche Bank für das einfachste, die Beschäftigten erst nach Abschluss der Arbeiten zurück zu bitten, sagte eine mit der Situation vertraute Person.

Mit der absehbaren Rückkehr zu einer größeren Normalität setzt auch Wall Street langsam Pläne ins Werk, um Banker wieder ins Büro zu holen. Goldman Sachs Group Inc. plant die Rückkehr für Mitte Juni, JPMorgan Chase & Co. erwartet sie eher Anfang Juli.

Am Firmensitz hat die Deutsche Bank angesichts niedrigerer Impfraten und dem noch ungeklärten Lockdown-Ende keine vergleichbaren Pläne, sagte die Person. In New York ist geplant, das öffentliche Leben in zwei Wochen vollständig wiederherzustellen. So sollen Sportstätten, Fitnessstudios, Geschäfte, Restaurants und Friseursalons öffnen und der ganztägige U-Bahn-Betrieb wieder anlaufen.

Die Deutsche Bank hat rund 8.000 Mitarbeiter in den USA, die meisten in New York und in Florida. Wie die Deutsche Bank in London vorgeht, könnte auch bald dargelegt werden. Hier hängen die Pläne noch ab von der sich entwickelnden Linie der britischen Regierung, sagte die Person.

Überschrift des Artikels im Original:Deutsche Bank NYC Staff to Work From Home Until at Least July

(Wiederholung von Dienstag.)

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