Deutsche Bank: Endlich wieder besser als Goldman Sachs, aber reicht das?

Fabian Strebin
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Deutsche Bank: Die Luft für CEO Cryan wird dünn

Die Deutsche Bank hat in den vergangenen Wochen vor allem durch negative Schlagzeilen von sich reden gemacht. Nun gibt es jedoch eine Erfolgsmeldung für die leidgeprüften Aktionäre.

Laut Handelsblatt musste sich die Deutsche Bank noch im ersten Halbjahr 2016 beim europäischen Investmentbanking zusammen mit Goldman Sachs den zweiten Rang teilen. Nun haben die Deutschen die Amerikaner auf den dritten Platz verwiesen. Das zeigt eine Auswertung des Analysehauses Coalition. Dabei wird neben der Leistung im Investmentbanking auch das Handelsgeschäft berücksichtigt. Auf dem ersten Platz ist wie im vergangenen Jahr weiterhin JPMorgan.

Aus globaler Sicht kommt die Deutsche Bank beim Ranking von Coalition jedoch nur auf den sechsten Rang. Die ersten fünf Plätze machen ausnahmslos amerikanische Investmentbanken unter sich aus. Hier führt ebenfalls JPMorgan das Feld an.

Trüber Ausblick

Auch wenn das bessere Abschneiden im europäischen Investmentbanking ein Lichtblick für die Deutsche Bank ist, bleibt der Ausblick insgesamt verhalten. Für das dritte Quartal erwarten Experten einen Rückgang der Erträge im Vergleich zum Vorjahr von 7,5 auf 6,9 Milliarden Euro. Laut Analystenschätzung soll sich der Nettogewinn nach 300 Millionen Euro auf 280 Millionen Euro belaufen.

Da positive Impulse fehlen, ist die Aktie der Deutschen Bank nur eine Halteposition. Investierte Anleger beachten den Stopp bei 12,50 Euro.