Deutsche Anleihen starten mit Verlusten

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Bundesanleihen sind am Montag mit Kursverlusten in die neue Handelswoche gestartet. Am Morgen fiel der richtungsweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> um 0,11 Prozent auf 170,98 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen betrug minus 0,27 Prozent. Sie bewegt sich damit in der Nähe ihres Tiefs seit September.

Renditedruck kommt derzeit von der geldpolitischen Ausrichtung großer Notenbanken. Während die britische Zentralbank vergangene Woche auf eine an den Märkten erwartete Zinsanhebung verzichtet hatte, signalisierte die US-Notenbank Fed Geduld mit Blick auf höhere Leitzinsen. Aus den Reihen der Europäischen Zentralbank (EZB) kommen ohnehin kaum Signale für eine absehbar straffere Geldpolitik. Die hohe Inflation bewerten die großen Zentralbanken nach wie vor als überwiegend temporäre Angelegenheit.

Zum Wochenstart werden kaum Konjunkturdaten mit größerer Marktrelevanz erwartet. Die Konjunkturstimmung von Sentix wird zwar von Analysten als Frühindikator geschätzt, an den Märkten sorgt die Zahl jedoch selten für Bewegung. Ansonsten dürften Marktteilnehmer die erhöhte Zahl von Auftritten ranghoher Notenbanker im Blick haben. Unter anderem will sich der Chef der US-Notenbank Fed, Jerome Powell, zu Wort melden.

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