Deutsche Anleihen starten schwach - Japanische Bonds unter Druck

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Bundesanleihen sind am Freitag mit Kursverlusten in den Handel gegangen. Der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> fiel am Morgen um 0,05 Prozent auf 175,43 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen betrug minus 0,38 Prozent.

Unter Druck standen auch japanische Staatsanleihen. Am Markt wurde auf die Ankündigung von Japans Ministerpräsident Yoshihide Suga verwiesen, bei einer Wahl Ende September nicht mehr als Parteivorsitzender zur Verfügung zu stehen. Während japanische Aktien stiegen, gaben sichere Alternativen nach. Der Rückzug Sugas dürfte sein Ende als Regierungschef nach sich ziehen. Hintergrund sind sehr schlechte Umfragewerte für Suga, die vor allem auf sein Management der Corona-Krise zurückgeführt werden.

Vor dem Wochenende richten sich die Blicke der Anleger auch auf neue Zahlen vom US-Arbeitsmarkt. Die Regierung veröffentlicht ihren monatlichen Jobbericht. Da der Arbeitsmarkt eine bedeutende Rolle für die Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve spielt, wird ihm an den Finanzmärkten große Bedeutung beigemessen. Die Fed hat signalisiert, dass sie ihre geldpolitische Unterstützung demnächst etwas zurückfahren könnte, soweit sich der Jobmarkt weiterhin solide entwickelt.

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