Deutsche Anleihen geben nach

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Montag gesunken. Sie knüpften damit an die Verluste vom vergangenen Freitag an. Der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> fiel am späten Nachmittag um 0,18 Prozent auf 171,65 Punkte. Die Rendite von zehnjährige Bundesanleihen stieg im Gegenzug um 0,03 Prozentpunkte auf minus 0,32 Prozent. In den übrigen Ländern der Eurozone legten die Renditen ähnlich stark zu.

Nachdem die Kurse am Morgen noch leicht gestiegen waren, drehten sie im Tagesverlauf in die Verlustzone. Am Nachmittag war bekannt geworden, dass die EZB das Volumen ihre Anleihekäufe gesenkt hat. Demnach wurden in der Woche zum 26. März Papiere in einem Volumen von 24,0 Milliarden Euro gekauft. In der Woche zuvor (zum 19. März) hatte das Volumen noch bei 28,7 Milliarden Euro gelegen.

Die Käufe über das Corona-Kaufprogramms PEPP sind laut EZB ebenfalls gesunken. Sie betrugen in der Woche zum 26. März 19,0 Milliarden Euro, nach 21,1 Milliarden Euro in der Woche zuvor.

Marktbeobachter sprachen von einem insgesamt impulsarmen Wochenauftakt am deutschen Rentenmarkt. Es gab im Tagesverlauf keine wichtigen Konjunkturdaten, an denen sich die Anleger orientieren konnten.