Ein Detail auf einer Fleisch-Packung bringt Aldi in Erklärungsnot

Matthias Olschewski
aldi nord

Der Discounter Aldi Nord setzt im Zuge einer neuen Kampagne auf mehr Transparenz. Mithilfe von QR-Codes kann jeder Kunde ab sofort das Herkunftsland von Fleisch einsehen.

Die neue Maßnahme stößt nicht bei allen Kunden auf Zuspruch. Kritik gibt es vor allem dann, wenn klar wird, dass hinter dem Fleisch nicht die beworbenen glücklichen Kühe von der Weide stehen, sondern ein großer Schlachtbetrieb samt Massentierhaltung.

Fleischbestandteile von mehreren hundert Kühnen

Hackfleisch aus der Metzgerei hat den Ruf, hochwertig zu sein — bei Fleisch aus Supermärkten und vom Discounter ist das nicht immer der Fall. Tatsächlich ist es aber bei Hackfleisch der Marke „Meine Metzgerei“ so, dass eine Packung Bestandteile von mehreren hundert Kühen enthalten kann, wie auch Hendrik Haase erfahren musste. Hier seht ihr seinen Post bei Facebook:

Der Post erregte viel Aufmerksamkeit in den sozialen Medien und wurde mittlerweile mehr als 3.200 Mal geteilt. Der Food-Blogger aus Berlin zeichnet in seinem Post den Weg der Fleischverarbeitung nach und kritisiert, dass zwar die Großschlachterei genannt wird, aber noch immer unklar ist, woher das Fleisch wirklich stammt.

Weiterlesen auf businessinsider.de