Die Farbe „Hitler“: Über diesen Design-Fail lacht das Netz

Schnell wurde aus dem englischen Wort „Glitter“ (dt. Glitzer) „Hitler“. (Bild: Twitter/some quack)

Wer sich diesen Jutebeutel umschnallt, könnte schnell missverstanden werden. Eigentlich, so hofft man, wollte der Hersteller der Tasche das Wort „Glitter“ (dt. Glitzer) drucken. Doch viele lesen etwas anderes.

„Meine Lieblingsfarbe ist Glitzer“ – so lautet der eigentliche Aufdruck der Tasche. Damit liefert der Online-Shop „bellechic.com“ jedoch ungewollt einmal mehr ein Beispiel dafür, wie wichtig die Typografie bei solchen Drucken ist. Denn die meisten lesen hier: „Meine Lieblingsfarbe ist Hitler.“

Das Produktfoto des Shops verbreitete sich im Internet wie ein Lauffeuer. Vor allem auf Twitter machen sich einige User lustig: „Wow. Wenn die Wahl der Schrift daneben geht“ und „Schriftarten sind wichtig, Leute!“ schreiben die einen. Andere schaffen aus “Führer” und “furious” (deutsch: wütend) oder der phonetischen Ähnlichkeit von “Nazi” und “not see” (nicht sehen) lustige Wortspiele.

Das ging schließlich auch an der Firma selbst nicht spurlos vorüber. Der Marketingchef von BelleChic, Matt Molen, meldete sich sogleich zu Wort und versicherte gegenüber dem Fashionmagazin „Allure“: „Es handelt sich hierbei um ein absolutes Missverständnis. Diese abscheuliche Fehlinterpretation der Schriftart stimmt weder mit unseren Unternehmenswerten überein, noch ist es etwas, das wir jemals unterstützen oder ermutigen wollten.“

Mittlerweile hat der Konzern den Aufdruck geändert und eine neue, klarere Schrift gewählt.

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