Derby: Stürmer Piatek erlöst Hertha BSC im Derby gegen Union Berlin

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Berlin. Die Jubelschreie waren spärlich, aber sie hallten bis in die letzte Ecke des Olympiastadions. Gleich mehrere langgezogene „Jaaaaa“-Rufe waren am späten Freitag aus dem blau-weißen Lager zu vernehmen, ehe die Profis von Hertha BSC vor der menschenleeren Ostkurve sogar einen kleinen Siegestanz aufführten. Der Grund: Erleichterung pur. „Wir wussten, was auf dem Spiel steht“, sagte Sechser Niklas Stark nach dem 3:1 (0:1)-Derbysieg, „für die Fans, für die ganze Stadt.“

Anlass dafür gab es wahrlich genug, denn Hertha gelang in der ersten Runde des inoffiziellen Stadtmeister-Duells 2020/21 der erhoffte Befreiungsschlag. Nach frühem Rückstand drehte die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia das Derby gegen den 1. FC Union am Freitagabend im Olympiastadion durch Tore von Peter Pekarik (51.) und einen Doppelschlag von Joker Krzysztof Piatek (74., 77.) – allerdings mit reichlich Hilfe vom Rivalen aus Köpenick. Unions Robert Andrich war bereit nach gut 20 Minuten vom Platz geflogen, ehe Gäste-Keeper Andreas Luthe und Julian Ryerson bei Herthas Treffern Pate standen.

Union Berlin nutzt gleich den ersten Torschuss

Während Überraschungsteam Union erstmals nach acht Spielen wieder leer ausging, kam Herthas erster Heimsieg der Saison einem Befreiungsschlag gleich. Das bislang strauchelnde Sorgenkind aus Westend hat die Kräfteverhältnisse in Berlin wieder zurechtgerückt – ein Erfolg, der die bislang durchwachsene Saison vergessen machen soll und auch Investor Lars Windhorst milde stimmen dürfte. ...

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