Der jüngste Firmengründer Englands verrät sein Erfolgsgeheimnis

Der 12-Jährige weiß, was Kinder wollen – und gründete eine Website für Kids. (Bild: Instagram / icoolkidjenk)

Wenn einer weiß, was Kids gerade umtreibt, ist es Jenk Oz. Der Geschäftsführer der Website „ICoolKid“ ist immer auf dem Laufenden, wenn es um neue Trends in Musik, Mode und Technik geht, und das Beste daran: Er ist erst zwölf Jahre alt! Und er hat Tipps für alle, die ihm nacheifern wollen.

Wenn Jenk Oz nicht in seiner Privatschule in Oxford büffelt, sitzt er in einer ausgebauten Garage im Londoner Stadtteil Mayfair und kreiert Content für seine Website „ICoolKid“. Mit Artikeln und Videos über das neue Galaxy S8, die „sechs verrücktesten Achterbahnen der Welt“, die neuen Jordan´s, heißesten Veranstaltungen oder die angesagtesten Hits erreicht er 1.000 bis 2.000 Menschen pro Tag, die meisten sind zwischen acht und 15.

In einem Jahr will er pro Tag 100.000 Zugriffe auf seine Website haben, die Kunst- und Kulturinteressierte ebenso anspricht wie Technik-Nerds und Fans von coolen Sportarten. „Wir wollen international werden“, sagt er über sich. Darunter geht es nicht für einen der jüngsten CEOs der Welt.


Die Seite finanziert sich über Werbung und läuft so vielversprechend, dass der Zwölfjährige fünf Mitarbeiter beschäftigen kann, wobei der älteste 31 ist. Was den cleveren Jungen in der Geschäftswelt noch einzigartig macht? Bei Interviews sitzt seine Mama Carmen Greco neben ihm. Klar, dass die Bankerin und ihr Mann, ein Chirurg, ihr einziges Kind unterstützen, das schon mit vier Jahren Piano und Schlagzeug spielte und eine Fifty-Fifty-Karriere als Unternehmer und Theaterschauspieler anpeilt.

Die besten Tipps des Mini-CEOs

Gefragt nach seinen Vorbildern nennt Oz Leute wie Facebook-Gründer Mark Zuckerberg oder den Snapchat-Hersteller Evan Spiegel, aber auch er hat Tipps für Kids, die wie er ganz an die Spitze wollen: „Das wichtigste ist die Idee“, ist er sich sicher, aber damit kommt man noch nicht weit.

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Auf dem Weg zum Erfolg braucht man seiner Ansicht nach „fünf bis sechs Leute mit unterschiedlichem Backgrund und Lebenserfahrung“, auf jeden Fall „immer einen Erwachsenen und jemanden, der ein bisschen jünger ist als du selbst.“


Diesen Beraterkreis sollte man mindestens einmal im Monat treffen: „Das zwingt dich dazu, deine Ideen weiter zu entwickeln.“ Für einen Unternehmer ist Social Media natürlich wichtig, allerdings sagt der Mini-CEO: „Likes sind egal. Follower sind egal. Mache einfach weiter und beschäftige dich mit deiner Community.“