Der Grund, warum Herzogin Kate dieses Mal einen größeren Bauch hat

Kate, die im achten Monat schwanger ist, strahlt. Bild: Getty

Die Herzogin von Cambridge ist im achten Monat schwanger mit Baby Nummer drei und während ihre Schwangerschaft Spekulationen über alles Mögliche ausgelöst hat – vom Geschlecht des Kindes bis dazu, wann es seinen ersten Auftritt haben wird –, erhält auch ihr Babybauch einiges an Aufmerksamkeit.

Warum? Er scheint so viel größer zu sein als bei ihren zwei Schwangerschaften mit Prinz George und Prinzessin Charlotte.

Die ehemalige Hebamme und Klinische Direktorin der Women’s Health Clinic Aly Dilks sagt, diese Veränderung des Körpers ist üblich, wenn Frauen zum dritten Mal schwanger werden.

„Im Prinzip hat jede Schwangerschaft ihre eigenen Charakteristiken, aber wir wissen, wenn Frauen mehr Kinder haben, dann werden diese zunehmend größer“, sagte Dilks zur „Daily Mail“.

Das passiert laut Dilks, weil der Körper weiß, was er tun muss, um ausreichend Platz für das Baby zu schaffen und um sicherzustellen, dass es im Bauch ausreichend versorgt wird. Letztendlich verändert sich der Körper wegen des Muskelgedächtnisses.

Kate 2013, schwanger mit George (die beiden Bilder links) und 2015 mit Charlotte (rechts). Bild: Getty
Den Leuten ist aufgefallen, dass ihr Babybauch dieses Mal größer ist. Bild: Getty

„Wenn sich der Brustkorb weitet und der Uterus wächst, kann es etwas dauern, bis sich ein echter ‚Bauch‘ entwickelt.“, erklärt Dilks.

„In der zweiten Schwangerschaft ist der Brustkorb bereits geweitet und so hat der Uterus viel Zeit, zu wachsen und das Baby schneller zu entlassen.

„In darauffolgenden Schwangerschaften hat der Körper bereits ein Muskelgedächtnis entwickelt, deshalb brauchen die werdenden Mütter oft unmittelbar nach dem positiven Testergebnis ihre Umstandsjeans.“

Ein weiterer Faktor für die abweichende Form der Herzogin könnte der Sitz der Plazenta sein.

Es gab sogar Spekulationen, ob sie Zwillinge erwarte. Bild: Getty

„Der Sitz der Plazenta kann mit jeder Schwangerschaft variieren, denn die Eizelle kann sich überall in der Gebärmutter einnisten“, erlärt Dilks.

„Es könnte sein, dass Kate zuvor eine Vorderwandplazenta hatte – wo das Baby zum Rücken der Mutter blickt – und dieses Mal hat sie eine Hinterwandplazenta, wo das Baby nach vorne liegt und etwas mehr Platz hat.“

Ihr Körper weiß beim dritten Mal bereits, was zu tun ist. Bild: Getty

Wenn es um Veränderungen des Körpers geht, ist es nicht nur der Magen, der sich verändert. Dilks sagt, es ist weit verbreitet, dass Frauen bei ihrer zweiten oder dritten Schwangerschaft größere Brüste haben.

„Unsere Körper sind wirklich ein Wunder. Egal ob man vorher gestillt hat oder nicht, die Brüste werden trotzdem erneut aufs Stillen vorbereitet… Mütter, die ihre Kinder zuvor gestillt haben, berichten, dass sie eine frühere Milchproduktion erleben, einfach weil ihre Brüste wissen, was zu tun ist.“

Krista Thurrott

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