Dennis Rodman wirbt für Freundschaft mit Nordkorea (mal wieder)

Dennis Rodman wirbt für Freundschaft mit Nordkorea (mal wieder)

Dennis Rodman hat eine Mission: Während die Welt besorgt nach Nordkorea und auf Diktator Kim Jong-un blickt, der mit Atomraketen droht, geht der Basketball-Megastar auf einen skurrilen Schmeichelkurs. Und das nicht zum ersten Mal.

"Ich will die Dinge zwischen uns geradebiegen, damit wir gut miteinander auskommen", erklärte Dennis Rodman in der Morgenshow "Good Morning Britain". Die Tatsache, dass Nordkoreas Diktator Kim Jong-un mit seinem atomaren Konfrontationskurs vor allem Rodmans eigene Nation ins Visier genommen hat, scheint diesen nicht zu stören. Genauso wenig, wie die systematische Unterdrückung der nordkoreanischen Bevölkerung sowie die katastrophale Versorgungslage im Land.

Im Gegenteil. Der "Hall of Fame"-Basketballer hat einen echten Kumpel in Kim Jong-un gefunden. "Wenn ich nach Nordkorea fliege und ihn sehe, hängen wir die ganze Zeit zusammen ab. Wir lachen, wir singen Karaoke, wir machen eine Menge cooler Dinge zusammen. Wir reiten, wir gehen Skifahren, wir reden fast nie über Politik und das ist eine gute Sache", so Dennis Rodman weiter.

Die krude Weltanschauung des exzentrischen Sportlers sorgt indes nicht zum ersten Mal für internationales Kopfschütteln. So soll Rodmann dem Diktator bei seinem letzten Besuch ausgerechnet Donald Trumps Buch "The Art of the Deal" geschenkt haben. Auch wurden Kim Jong-un und der Ex-Profi schon im Partnerlook bei einem Basketballspiel fotografiert.