Denkwürdiges Statement: Billy Joel trägt Judenstern bei Konzert

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Billy Joel gilt nicht als politischer Lautsprecher. Doch nach den Nazi-Aufmärschen in seiner US-Heimat hat sich das nun geändert, wie es scheint.

Noch immer ist die USA geschockt von den Nazi-Entgleisungen im Bundesstaat Virginia, die einer Frau gar das Leben gekostet haben. Jemand, der nun ein immens starkes Statement zu dieser bedenklichen Entwicklung abgegeben hat, ist Piano-Legende Billy Joel (68, "Piano Man: The Very Best of Billy Joel"). Bei einem Konzert in New York trug er auf seinem schwarzen Anzug über seinem Herzen einen gelben Judenstern - und machte damit deutlich, dass auch er nicht mehr auf dieser Welt erwünscht wäre, ginge es nach den Rechtsradikalen.

Denn Joel wurde selbst als Sohn jüdischer Eltern geboren. Und auch wenn er selbst nicht gläubig sei, sehe er sich als "kulturell jüdisch", wie ihn die Seite "People" zitiert. Ebenfalls in dem Artikel wird darauf eingegangen, dass Joel kurz zuvor noch betont hatte, eigentlich keine politischen Statements abgeben zu wollen. Angesichts der aktuellen Entwicklung in seiner Heimat (geboren in der Bronx, New York) hat er diese Einstellung zumindest aktuell über Bord geworfen.

Im Dritten Reich mussten Personen jüdischen Glaubens auf ihrer Kleidung einen Davidstern tragen, damit sie jeder sofort als Jude erkennen konnte - und damit als minderwertigen Menschen, so die abscheuliche Propaganda des Nazi-Regimes. Auch für die Deportation der betreffenden Personen und damit den Holocaust war der Judenstern eine öffentlich sichtbare Maßnahme.

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