Denkmal für Olympia-Opfer von 1972 in München

45 Jahre nach dem Attentat bei den Olympischen Spielen von 1972 erinnert in München ein neues Denkmal an die Opfer des Anschlags. Damals hatten palästinensische Terroristen Sportler als Geiseln genommen, um Gefangene in Israel freizupressen. Elf Athleten und ein Polizist kamen ums Leben. Die Welt stand unter Schock. Die Spiele gingen nach einem Trauertag weiter.

“Dieser Erinnerungsort kommt spät, aber nicht zu spät”, so Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU). “Nach 45 Jahren ist das ein würdiger Ort, an dem an die 12 Opfer und die Fratze des Terrors erinnert wird.”

Die palästinensische Terrororganisation “Schwarzer September” war am 5. September 1972 im Olympischen Dorf in München in die Unterkunft der israelischen Mannschaft eingedrungen und hatte Sportler als Geiseln genommen. In einem Appartement und bei einer Befreiungsaktion auf dem Flugplatz Fürstenfeldbruck starben elf Geiseln und ein Polizist. Auch fünf Terroristen kamen ums Leben.