Demo in Berlin : Hells Angels protestieren am Sonnabend gegen Kuttenverbot

Die Mitglieder der Hells Angels MC Nomads, Dirk Fähnrich (v.l.), Andre Sommer, Django und Rechtsanwalt Uwe Schadt bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in Berlin

Am kommenden Sonnabend werden die Hells Angels mit einer Motorrad-Demonstration gegen die Verschärfung des Vereinsgesetzes demonstrieren. Laut Polizei wollen bis zu 100 Anhänger von Alt-Biesdorf bis zum Alexanderplatz und zurück fahren. Die Demonstration trägt den Titel "Freedom is our religion" und richtet sich gegen das Kuttenverbot. Im März dieses Jahres hatte der Bundestag das Vereinsgesetz verschärft.

Der Demonstration am Sonnabend könne sich grundsätzlich jeder anschließen. "Auch Bandidos und Gremium sind willkommen", sagte André Sommer der Berliner Morgenpost. Sommer ist Anmelder der Demonstration und Präsident der Hells Angels MC Nomads Berlin. Ein Gespräch mit der Polizei habe es bereits gegeben. Auflagen für die Demonstration gebe es keine. Angemeldet habe man die Demonstration bereits vor zwei Monaten, sagte Sommer. Wenn die Rocker am Sonnabend durch Berlin rollen, werden sie von der Polizei begleitet, die etwa Kreuzungen sichert, wenn der Tross durch die Hauptstadt fährt. Angemeldet sind 100 Teilnehmer. "Die Resonanz ist groß", sagte Sommer.

Die Route führt die Rocker ab 17 Uhr von Alt-Biesdorf über Alt-Fried­richs­fel­de, Karl-Marx-Al­lee und Alex­an­der­platz. Dort drehen die Rocker eine Runde und fahren zurück nach Alt-Biesdorf zum Schloßpark, wo am Abend noch Konzerte stattfinden.

Seit März dieses Jahres dürfen Motorradclubs wie Hells Angels und Bandidos in Deutschland in der Öffentlichkeit nicht mehr ihre Kutten tragen oder Vereinssymbole zeigen. "Das neue Verei...

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