DEL startet mit 15 Klubs in neue Saison

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DEL startet mit 15 Klubs in neue Saison
DEL startet mit 15 Klubs in neue Saison

Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) hat zum ersten Mal seit 2006 einen sportlichen Aufsteiger und startet mit 15 statt bisher 14 Klubs am 9. September in die neue Saison. Wie die DEL am Freitag bei Veröffentlichung des Spielplans bekannt gab, erhält der sportlich qualifizierte DEL2-Meister Bietigheim Steelers die 15. Lizenz.

Bietigheim hatte die Kassel Huskies, letzter sportlicher Aufsteiger 2006, im Finale im Mai nach 0:2-Rückstand in der Best-of-five-Serie noch mit 3:2 besiegt. Nach 2006 hatte es in der DEL nur Nachrücker für Klubs gegeben, die Pleite gegangen sind oder solche, die anderen Vereinen die Lizenz abgekauft haben.

Zum Auftaktspiel am 9. September bekommt es der deutsche Meister Eisbären Berlin mit Titelanwärter Red Bull München zu tun. Bietigheim eröffnet in eigener Halle einen Tag später gegen den ERC Ingolstadt. Zudem kommt es zum Straßenbahnderby zwischen den Krefeld Pinguinen und der Düsseldorfer EG.

DEL hofft auf Fans in den Arenen

"Nach der positiven letzten Saison mit allen erheblichen Schwierigkeiten und einem tollen WM-Turnier der deutschen Nationalmannschaft freuen wir uns jetzt schon, dass es bald wieder los geht. Die kommenden Wochen bis zum Saisonstart stehen auch im Zeichen einer möglichen Rückkehr von Zuschauern in die Hallen und Arenen. Wir alle werden sehr glücklich sein, wenn das wieder möglich ist", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke.

Der Aufstieg der Steelers hat Auswirkungen auf den Spielplan: Demnach endet die Hauptrunde nach einer Olympiapause vom 30. Januar bis 20. Februar am 27. März. Die Play-offs müssen im Modus "best of five" statt im "best of seven" ausgetragen werden, weil am 13. Mai die WM in Finnland beginnt. Wegen der Corona-Pandemie und der wirtschaftlichen Folgen war in der abgelaufenen Saison der gerade erst wieder eingeführte Abstieg ausgesetzt worden.

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