DEL: Eisbären im Rausch, aber ohne Punkte gegen Iserlohn

Sean Backman (r.) war gegen Iserlohn doppelter Torschütze für die Eisbären Y

Berlin.  Manche Spiele vermitteln nicht den Eindruck, besonders schwierig zu sein. Jenes des EHC Eisbären gegen die Iserlohn Roosters zählte dazu. Vieles, was die Berliner taten in dieser Partie, wirkte leicht, flüssig, sogar mitreißend.

Für ein paar Momente allerdings muss sie das selbst abgelenkt haben. Gedanklich entfernt von der Möglichkeit, dass der Gegner einen größeren Beitrag leisten könnte an diesem Abend. Das machte dieses Spiel schließlich doch zu einer schweren Aufgabe vor den 11.531 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena.

Zu einer unlösbaren sogar, 2:3 (1:1, 1:1, 0:1) unterlag der EHC den Roosters und bleibt damit auf Platz drei der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Ausfälle machen sich bemerkbar

Vielleicht sind es die Spuren der Belastung, die sich langsam bemerkbar machen bei den Eisbären. Selten zwar, denn insgesamt gelang der Mannschaft von Trainer Uwe Krupp vor allem in der Offensive eine ansprechende Leistung.

Doch einige Ausfälle in den vergangenen Wochen , fünf sind es aktuell, und die damit verbundene Mehrarbeit der Verbliebenen ließen die Konzentration gegen die Roosters einige Male schwinden. Was einer weitgehend dominant geführten Partie eben doch einen hohen Spannungsfaktor verlieh.

Die Freude über das wieder erweckte Überzahlspiel des EHC erfuhr so eine Trübung. Kaum hatte Sean Backman die Führung erzielt (16.), egalisierte Jack Combs diese wieder (18.). Backman stellte mit seinem Tor einen Klubrekord ein, er traf im siebten Spiel in Folge. Sogar noch ein zweites Mal, ...

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