DekaBank holt mehr Personal ins Büro zurück - Quote bis 50%

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(Bloomberg) -- Die DekaBank plant, nach der zuletzt stabileren Pandemie-Lage wieder mehr Mitarbeiter in die Büros zu lassen.

Mit dem Ende der hessischen Sommerferien und damit ab Ende August will der Wertpapieranbieter der Sparkassen die Büro-Quote auf bis zu 50% hochfahren, wie eine Sprecherin auf Anfrage von Bloomberg News erklärte. Bislang hatte das Unternehmen die Obergrenze bei 30% gezogen, wobei die maximal mögliche Büro-Belegung nicht ausgeschöpft wurde.

Auch viele andere deutsche Banken hatten zuletzt die Anwesenheit in den Büros erhöht, nachdem in Spitzenzeiten der Coronakrise fast alle Mitarbeiter daheim tätig gewesen waren. Allerdings sollen die Homeoffice-Quoten vielerorts auch auf Dauer weit höher ausfallen als vor der Coronakrise, wie Umfragen von Bloomberg News zeigen.

Bei der Helaba zum Beispiel ist langfristig eine Heimarbeits-Quote von maximal 50% vorgesehen, bei der HypoVereinsbank sind es bis zu 40%, bei dem Bankhaus Metzler mindestens 20% und bei M.M. Warburg im Regelfall 20%. Die DZ Bank will auf feste Quoten verzichten und setzt auf bilaterale Vereinbarungen. Auch die Deutsche Bank AG siganlisierte mehr Flexibilität. Die Deka hat sich bislang nicht zu langfristigen Zielen fürs Homeoffice geäußert.

Auf die Forderung der Gewerkschaft Verdi in den laufenden Tarifverhandlungen, Arbeitgebern einen Anspruch auf Homeoffice einzuräumen, haben die öffentlichen Banken, zu denen die Landesbanken gehören, offen reagieren. Es gebe dazu “kein kategorisches Nein”, sagte Gunar Feth, Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft Öffentlicher Banken Ende Juni.

Laut einer am Freitag veröffentlichten Ifo-Studie könnten in Frankfurt theoretisch bis zu 63% aller Beschäftigten im Homeoffice arbeiten, basierend auf ihren Tätigkeitsprofilen.

(Ergänzt um Tarifverhandlungen im 5. Absatz)

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