Deutschland gegen Lettland zum Siegen verdammt

Auf die Tore von Leon Draisaitl kommt es auch gegen Lettland nach

Für das DEB-Team zählen bei der Eishockey-WM nur noch Siege. Zunächst am Samstag (12.00 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 im LIVESTREAM und im LIVETICKER ), wenn die Mannschaft von Marco Sturm in der WM-Arena gegen Lettland um ihre Minimalchance auf das Viertelfinale spielt.

Auf die Berechnung aller Eventualitäten im Kampf um das Weiterkommen will sich Sturm erst gar nicht einlassen. "Es hat sich für mich persönlich wenig geändert. Wir gehen unseren Weg weiter, unsere nächste Station ist Lettland. Darauf ist unsere volle Konzentration ausgerichtet. Dieses Spiel wollen wir unbedingt gewinnen", sagte der 39-Jährige bei SPORT1. (Spielplan der Eishockey-WM 2018)

Sturm hat großen Respekt vor den Letten, weiß aber auch, dass sein Team gerade die Balten in entscheidenden Spielen zuletzt immer wieder schlagen konnte - bei der WM 2017 im eigenen Land und auch bei der Qualifikation für Olympia 2018. Ohne den 3:2-Sieg wäre das Silber-Wunder von Pyeongchang gar nicht erst möglich gewesen.

Deutschland braucht Geist von Olympia

Den Spirit, der die deutschen Kufenstars damals bis ins Finale geführt hatte, brauchen sie auch jetzt wieder. Dessen ist sich auch Patrick Hager, einer von zehn verbliebenen Olympia-Helden, bewusst.

"Für uns sind alle Spiele, die jetzt kommen, 'do-or-die'-Spiele, nachdem wir den Start ein bisschen verpatzt haben", sagte Patrick Hager bei SPORT1. Soll heißen: Es geht um alles oder nichts - gegen Lettland gewinnen und dann "schauen, was die Tabellensituation hergibt", so der Angreifer von Meister Red Bull München. 


Auch gegen die Mit-Favoriten Finnland am Samstag (20.00 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) und Kanada am Dienstag (ab 16.00 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) muss die DEB-Auswahl dringend punkten, um doch noch als Gruppenvierter hinter den Großen Kanada, USA und Finnland weiterzukommen. (Tabellen der Eishockey-WM)

Im Tor setzt Sturm wieder auf Niklas Treutle, der sich in Herning überraschend zur Nummer eins gemausert hat. Der Nürnberger überzeugte beim 0:3 gegen die USA ebenso wie beim 6:1 gegen Südkorea. "Einen starken Torhüter braucht man", sagte Sturm, "den haben wir jetzt."