Debüt geglückt! Kohfeldt bricht Wolfsburger Sieglos-Serie

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Debüt geglückt! Kohfeldt bricht Wolfsburger Sieglos-Serie
Debüt geglückt! Kohfeldt bricht Wolfsburger Sieglos-Serie

Debüt geglückt!

Der VfL Wolfsburg hat mit Neu-Coach Florian Kohfeldt den ersten Erfolg nach acht sieglosen Partien gefeiert. Die Wölfe schlugen Bayer Leverkusen auswärts mit 2:0.

Die Tore für die Wölfe erzielten Lukas Nmecha (48.) und Maximilian Arnold (51.). Maxence Lacroix sah in der Schlussphase noch die Rote Karte nach einer Notbremse an Lucas Alario. Selbiger verschoss anschließend den Elfmeter. 

„Er pusht sehr viel. Er ist sehr nett, sehr angenehm“, erklärte Maximilian Arnold nach dem Sieg bei Sky über Kohfeldt. „Das waren die letzten Trainer aber auch. Er hat einen richtig guten Eindruck gemacht.“

Wolfsburg verbesserte sich durch den Sieg vorübergehend auf den siebten Platz. Leverkusen bleibt zwar auf Rang vier, kann aber von RB Leipzig schon am Samstagabend verdrängt werden. 

Pfiffe gegen Leverkusen

Die Fans in der BayArena pfiffen nach Schlusspfiff zunächst die Werkself aus. Als diese sich aber der Kurve stellte, gab es versöhnlichen Applaus der Anhänger. Leverkusen hatte nach der 0:5-Klatsche gegen Bayern auch vergangenes Wochenende nur 2:2 beim 1. FC Köln gespielt.

Kohfeldt indes hatte die Wölfe am Dienstag übernommen, nachdem der vorherige Trainer Mark van Bommel am Sonntag entlassen worden war.

Unter dem Niederländer war Wolfsburg gut in die Saison gestartet, hatte aber zuletzt acht Pflichtspiele in Folge - darunter Bundesliga und Champions League - nicht gewinnen können. In der Bundesliga setzte es sogar vier Niederlagen in Folge.

In Leverkusen zeigte sich Wolfsburg durchaus verbessert, störte das Aufbauspiel der Leverkusener früh.

Gute Chancen waren vor 20.132 Zuschauern zunächst dennoch Mangelware. Die beste Möglichkeit in einer sehr ruhigen Anfangsphase hatte Ridle Baku, der an Bayer-Kapitän Lukas Hradecky scheiterte (7.). Auf der Gegenseite schoss Kerem Demirbay weit neben das Tor (17.), Amine Adli verzog knapp (21.).

Aus dem Nichts wurde es Mitte der ersten Halbzeit kurz hitzig. Nachdem Jungstar Florian Wirtz mit Renato Steffen zusammengeprallt war, entstand eine Rudelbildung, die Schiedsrichter Deniz Aytekin mit Fingerspitzengefühl und drei Gelben Karten souverän auflöste.

Kohfeldt dirigiert

Bis zum Halbzeitpfiff kühlten die Gemüter in einem bis dato äußerst ermüdenden Spiel, in dem Kohfeldt in gewohnter Manier durchgehend am Spielfeldrand dirigierte, ganz schnell wieder ab.

Das änderte sich nach der Pause schlagartig. Wolfsburg nutzte die Tiefschlafphase der Werkself eiskalt aus. Erst netzte Nmecha völlig freistehend artistisch ein.

Dann landete der Ball nach einem riesigen Chaos im Bayer-Strafraum vor den Füßen von Arnold, der wuchtig einschoss. Von Bayer kam danach weiter deutlich zu wenig, um noch einmal für Spannung zu sorgen.

Mit Sport-Informations-Dienst

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