DBS-Generalsekretär: Behindertensportler "Inspiration für Gesellschaft"

SID
·Lesedauer: 1 Min.

DBS-Generalsekretär Torsten Burmester sieht die Entwicklung im deutschen Behindertensport noch nicht als abgeschlossen an.

"Sowohl die Berichterstattung über den Para-Sport als auch der Umfang der öffentlichen Förderung ist enorm gewachsen das ist eine sehr erfreuliche, aber auch eine notwendige Entwicklung, die noch nicht beendet sein darf", sagte der 57-Jährige: "Schließlich sind die Barrieren in vielen Köpfen unserer Gesellschaft noch nicht überwunden."

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DBS-Generalsekretär Burmeister: "Menschen mit Behinderung sind eine Bereicherung"

Es habe noch nicht jeder Mensch mit Behinderung die Chance, "seinen eigenen Talenten und Fähigkeiten nachgehen zu können." Dabei seien gerade die Athleten des Team Deutschland Paralympics "Inspiration für die Gesellschaft, mit ihren Geschichten sind sie Mutmacher", so Burmester: "Es ist wichtig, solche Vorbilder zu haben für Kinder und Jugendliche sowie auch für die Gesellschaft insgesamt."

Es gehe in den kommenden Jahren darum, Menschen mit Behinderung einfacher Zugang zum Sport zu ermöglichen. Das schließe Dinge wie die Bereitstellung von Sport-Prothesen oder Sport-Rollstühlen ebenso mit ein wie die Barrierefreiheit von Sportstätten.

Zusätzlich müssten weiter "Berührungsängste" abgebaut werden, denn "Menschen mit Behinderung sind eine Bereicherung für Sportgruppen, es ist eine Win-win-Situation", sagte Burmeister nach gut vier Monaten im Amt beim Deutschen Behindertensportverband (DBS).