Nach Irma: “Glauben Sie nicht, Sie könnten einfach so nach Hause gehen.”

Erst kam der Sturm, dann kam das Wasser, und jetzt versuchen die Menschen zurück zu kehren. Auf den Keys, der südlichen Inselgruppe dürfte das am schwierigsten sein, möglicherweise dauert es Wochen, bis die Brücken zu der Inselgruppe wieder befahrbar sind. Die US-Regierung hat sogar einen Flugzeugträger zur Unterstützung in das Seegebiet beordert. Irma hinterließ eine Spur der Verwüstung – von den Keys über Miami bis Tampa.

Millionen waren zur Evakuierung aufgerufen, tatsächlich flüchteten sich über 150.000 Menschen in die bereit gestellten Notunterkünfte. Jetzt wollen sie zurückkehren, aber der Gouverneuer von Florida, Rick Scott, warnt:

“Es ist extrem wichtig, vor ihrer Rückkehr mit den lokalen Verantwortlichen Kontakt aufzunehmen, ob Sie sicher zurück kehren können. Glauben Sie nicht, Sie könnten jetzt einfach nach Hause gehen, im ganzen Staat gibt es Stromausfälle, genauso haben wir Strassen, die nicht befahrbar sind… wir haben Verwüstungen im ganzen Land.”

Die Pegelstände erreichten Rekordhöhen, nach Behördenangaben sind 6,2 Millionen Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten – mehr als die Hälfte im Bundesstaat. Im Südwesten begann man bereits, die Schäden zu beseitigen. Die Zahl der Todesopfer ist noch noch bestätigt, sie liegt zwischen vier und fünf Menschen, die in ihren Autos starben oder tot in ihren Häusern gefunden wurden. Donald Trump sagte finanzielle Hilfe zu und appellierte an das Gemeinschaftsgefühl: wenn Amerikaner in Not sind, stünden sie zusammen.

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Das Technische Hilfswerk (THW) schickt zehn Einsatzkräfte nach Florida. Die Helfer gehörten zu einem Krisenunterstützungsteam der Bundesregierung. Der Einsatz wird voraussichtlich

zwei Wochen dauern. In den USA war das THW demnach zuletzt 2005 in Folge des Hurrikans «Katrina» mit 130 Helfern im Einsatz. «Spiegel Online» meldet, die Bundeswehr schicke ein A400M-Transportflugzeug mit Hilfsgütern an Bord in die Krisenregion gemacht. Von Curaçao aus gehe es nach Sint Maarten/Saint-Martin – die niederländisch-französische Insel wurde von «Irma» schwer getroffen. Auf dem Rückweg soll die A400M auf Saint-Martin gestrandete Deutsche ausfliegen. Das Auswärtige Amt hat die Einsätze am Montagabend zunächst nicht bestätigt.

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