DAX schließt nächste Lücke - was jetzt nicht passieren sollte!

Thomas Bergmann
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Nach "Hammer"-Tag: DAX wieder in der Abwärtsspirale

Nach dem schwachen Handelstag am Mittwoch steht der DAX auch am Donnerstag unter Druck. Dabei hatte die chinesische Regierung einen Bericht dementiert, ihre US-Anleihenkäufe reduzieren beziehungsweise stoppen zu wollen. Offensichtlich nehmen einige große Anleger vor Beginn der Earnings Season Gewinne mit. Schwerer wiegt: Der Euro ist wieder auf dem Vormarsch.

Euro über 1,20

Die europäische Einheitswährung ist nach der Veröffentlichung des EZB-Protokolls zur jüngsten Zinssitzung Mitte Dezember wieder über 1,20 Dollar gesprungen. Demnach will die Europäische Zentralbank (EZB) bald ihre offizielle Wortwahl zur künftigen Geldpolitik ändern. Man sei sich weitgehend einig gewesen, dass sich die Kommunikation graduell verändern müsse, sofern die Wirtschaft weiter wachse und die Inflation sich in Richtung des Zielwerts von knapp zwei Prozent zu bewege, heißt es.

In den USA sind zudem noch die Anträge auf Arbeitslosengeld überraschend auf ein 3-Monatshoch gestiegen und die Großhandelspreise gefallen. Beides spricht nicht für eine Stärkung des Dollar.

Der starke Euro hat den DAX auf 13.200 Punkte gedrückt. Dort verläuft eine wichtige Unterstützung, die aus mehreren Hochpunkten im November und Dezember resultiert. Sollte der DAX darunter fallen, droht eine Fortsetzung des Sägezahnmarktes der letzten Monate.

Positiv zu sehen ist, dass der DAX das Gap vom 5. Januar bei 13.208 Punkten geschlossen hat. Zudem ist ein Drittel der jüngsten Aufwärtsbewegung bereinigt und damit eine leichte Überhitzung abgebaut worden.

Stoppkurs beachten!

Der empfohlene DAX-Turbo mit der WKN DD116N ist weiterhin aktiv, der Stoppkurs aber nur noch ein paar Pünktchen entfernt. Dieser liegt bei 7,00 Euro und damit nur knapp unterhalb der 13.200-Punkte-Marke. Wer investiert ist, sollte dies bachten.